Beim H2-Schaufenstertag am 29. April im Kur- und Kongresscenter Bad Windsheim wurde eindrucksvoll sichtbar, welche Dynamik in der Wasserstoffregion Westmittelfranken steckt.
Vier Landkreise, darunter der Landkreis Ansbach, präsentierten gemeinsam mit Unternehmen, Hochschulen und Projekten Ihre Kompetenzen und Visionen für eine klimaneutrale Energiezukunft.
Mitten im Geschehen: das TAKE | Transferzentrum Ansbach | Klimaschutz & Effizienz von der Hochschule Ansbach. Im Ausstellungsraum stellte das Team seine aktuellen Forschungsarbeiten und praxisnahe Dienstleistungen vor und traf damit auf starkes Interesse aus der regionalen Wirtschaft. Besonders stark nachgefragt wurden Lösungen, zur Nutzung von Überschussstrom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen für die Wasserstofferzeugung, sowie wirtschaftliche Aspekte beim Einsatz von Elektrolyseuren.
Am Stand des TAKE standen die wissenschaftlichen Mitarbeitern Marcel Räuber und Jan Ninow gemeinsam mit Laboringenieur Dieter Jarosch sowie Venere Bytyci, Studierende im Studiengang Energiemanagement, im intensiven Austausch mit Fachpublikum und Unternehmen.
„Es ist wichtig, dass die Hochschulen in unserer Region unseren Unternehmen einen schnellen Zugang zu neuem Wissen im Bereich Wasserstoff ermöglichen“, betonte Thomas Merkel, Wirtschaftsförderer des Landkreises Ansbach, im Gespräch mit Venere Bytyci.
Ein besonderes Highlight war das von Marcel Räuber präsentierte Energiemanagementsystem. „Das System zeichnet sich durch eine intuitiv verständliche grafische Oberfläche aus und ermöglicht die Optimierung des Stromeigenverbrauchs von mittelständischen Unternehmen", erläuterte Räuber im Austausch mit Albrecht Müller von der Schunk Gerhard Carbon Technology GmbH.
Auch Fragen zur wirtschaftlichen Wasserstoffproduktion standen im Fokus. „Wir untersuchen an unserer Hochschule AEM- und PEM-Elektrolyseure, um deren Wirtschaftlichkeit realistisch zu bewerten und KMU in der Region fundierteEntscheidungsgrundlagen zu liefern erläuterte Laboringenieur Dieter Jarosch, den Besuchern.
Der H2-Schaufenstertag bot damit nicht nur einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, er wurde zur Plattform für Austausch, und neue Impulse. Das Transferzentrum TAKE knüpfte neue Kontakte und legte den Grundstein für vielversprechende Kooperationen mit regionalen Unternehmen.

