Das Gebäudeenergiegesetz, das künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz umgestaltet werden soll, plant Änderungen, die Heizungsbesitzern die Weiterführung ihrer Gasheizungen ermöglichen.
Um die Klimaziele zu erreichen, muss dem Erdgas zukünftig immer mehr Biomethan beigemischt werden.
Gesetzlich fixierte Quoten, sogenannte Grüngasquoten, sollen ab 2028 zu einem signifikant steigenden Biomethanbedarf im Gebäudesektor führen. Daraus resultiert ein wachsender Bedarf an Biomethan, der neue Geschäftsfelder eröffnet.
Angesichts des wachsenden Biomethanbedarfs in Gebäuden, Verkehr, Energieerzeugung und Industrie entwickeln die AEV Energy GmbH, die Technische Universität Bergakademie Freiberg und die Hochschule Ansbach im Rahmen des Verbundforschungsprojekts BioRED seit über einem Jahr gemeinsam ein nachhaltiges und wirtschaftlich tragfähiges Konzept zur Biomethanerzeugung. Dieses zielt auf den Weiterbetrieb bestehender landwirtschaftlicher Biogasanlagen ab.
Damit soll eine ökonomische Perspektive für bestehende Biogasanlagen nach dem Auslaufen der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz-Förderung erreicht werden, die über die klassische Strom- und Wärmeerzeugung hinausgeht.
Im Februar trafen sich alle Projektpartner, um Ergebnisse auszutauschen, Schnittstellen zu besprechen und den Zwischenbericht für den Fördergeber Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), auf den Weg zu bringen.
Weitere Informationen: https://www.fnr.de/projektfoerderung/ausgewaehlte-projekte/projekte/neuartiges-biomethan-konzept

