Forschung aus Rothenburg: Social Media unter Komplexitätsdruck

Forschende des Campus Rothenburg veröffentlichten einen neuen Fachartikel zu "Social Media unter Komplexitätsdruck".

 

Wie verändern Plattformvielfalt, steigender Content-Druck und Künstliche Intelligenz das Social-Media-Management?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich Prof. Dr. Carolin Durst, Prof. Dr. Alexander Piazza sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Anna Kaindl und Carina Wiedenhöft vom Campus Rothenburg der Hochschule Ansbach in ihrem aktuellen Fachartikel.


Die Veröffentlichung „Social Media unter Komplexitätsdruck: Eine empirische Studie zu Plattformvielfalt, KI-Nutzung und strategischen Herausforderungen im Social-Media-Management“ ist in der Fachzeitschrift HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik erschienen.


Die empirische Untersuchung basiert auf einer Befragung von 268 Social-Media-Verantwortlichen und zeigt unter anderem:

  • Durchschnittlich betreuen Social-Media-Verantwortliche 4,5 Plattformen parallel.
  • Für 89 Prozent gehört die Content-Erstellung zu den wichtigsten Aufgaben.
  • Künstliche Intelligenz wird bereits insbesondere für Recherche, Ideenentwicklung und Texterstellung eingesetzt – ihr Potenzial für Analyse und strategische Entscheidungen ist jedoch noch nicht ausgeschöpft.

Die Forschenden leiten daraus vier zentrale Handlungsfelder für ein zukunftsfähiges Social-Media-Management ab: Prozesse und Ressourcen optimieren, KI strategisch integrieren, Plattformen gezielt auswählen und die Wirkung von Social Media messbarer machen.


Die Veröffentlichung verdeutlicht: Die Zukunft des Social-Media-Managements liegt nicht in immer mehr Content, sondern in der Verbindung von Strategie, Technologie und effizienten Prozessen.

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