Am Freitag, den 17. Oktober, eröffnete der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume (MdL) das neue Technologietransferzentrum (TTZ) Stein der Hochschule Ansbach – einen zukunftsweisenden Ort für digitale Innovationen in der notfallmedizinischen Bildung.
Die feierliche Eröffnung unterstreicht die strategische Bedeutung des TTZ Stein als Impulsgeber für medizinische Innovationen und digitale Bildung in Bayern. Das TTZ Stein ist Teil der Hightech Agenda Bayern und widmet sich der digitalen Transformation in der notfallmedizinischen Bildung.
Wissenschaftsminister Markus Blume (MdL) betonte in seiner Ansprache die wichtige Rolle des TTZ Stein als Innovationsmotor für Bayern und als treibende Kraft, die regionale Wirtschaft mit Forschung und Lehre enger zu verbinden: „Notfallmedizin 4.0 – made in Mittelfranken! Im neuen TTZ Stein der Hochschule Ansbach schlägt die Zukunft der Notfallmedizin digital – ein echtes Novum in unserer bayerischen TTZ-Landschaft! Mit Virtual Reality, KI und Simulation bekommt die Aus- und Weiterbildung von Rettungskräften ein wirkungsvolles Update. Hochschule, Industrie und Wirtschaft entwickeln hier passgenaue digitale Lehrwerkzeuge und -konzepte und geben der Rettungskompetenz einen neuen Schub. Das unterstützen wir kraftvoll mit 5,2 Millionen Euro aus der Hightech Agenda Bayern. Mit ihrem vierten TTZ wird die Hochschule Ansbach ihrem Ruf als unsere Premiumhochschule in Mittelfranken mehr als gerecht. Herzlichen Dank an Präsident Müller-Feuerstein und alle regionalen Partner für diesen großartigen Pioniergeist.“
Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein, Präsident der Hochschule Ansbach, freut sich über die Bedeutung des neuen Standorts und den stattfindenden Wissenstransfer in die Region: „Kern unseres TTZ Stein ist ein einzigartiges Partnernetzwerk, das alle wichtigen Stakeholder im Kontext der Notfallversorgung zusammenbringt. Auf dieser Basis entwickeln wir mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft passgenaue digitale Lehrwerkzeuge und -konzepte für die Aus- und Weiterbildung der Blaulichtorganisationen.“
Im Anschluss an die Eröffnung präsentierte das Projektteam aktuelle Forschungsarbeiten aus den Bereichen Simulationstechnologie, virtuelle Realität und KI-gestützte Trainingssysteme. Diese Entwicklungen sollen künftig die Aus- und Weiterbildung von Rettungskräften verbessern und die Qualität der notfallmedizinischen Versorgung erhöhen.
Nach dem offiziellen Festakt erhielten die Gäste Einblicke in die modernen Labor- und Demonstrationsräume und tauschten sich mit Forschenden und Praxispartnern aus.
Mit dem neuen Technologietransferzentrum Stein erweitert die Hochschule Ansbach ihr Netzwerk an Innovationsstandorten in Mittelfranken. Ziel ist es, Forschungsergebnisse gezielt in die Praxis zu überführen und damit die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.
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