Allen Menschen sollten in der Gesellschaft die gleichen Chancen unabhängig ihres Geschlechts oder der sexuellen Orientierung eröffnet werden. Die geschlechtliche Differenzierung, unter dem Begriff von Gender zusammengefasst, trägt zur Betrachtung der Bedürfnisse von Frauen und Männern und damit zur Gleichstellung bei. Die Kategorie Gender bzw. Geschlecht ist jedoch vielfältig und geht über das klassische binäre Geschlechtersystem „Frau und Mann“ hinaus, umfasst intergeschlechtliche, transidente oder nicht-binäre Identitäten. Wir möchten diese Personengruppen an der Hochschule Ansbach unterstützen.

Die Kontaktdaten der Hochschulfrauenbeauftragten, der Frauenbeauftragten der Fakultäten und der Gleichstellungsbeauftragten sind auf den Webseiten des Frauenbüros aufgelistet. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie zudem weiterführende Informationen zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen zum Beispiel mit dem Mentoring-Programm Anke (ANsbach Kenntnisse erlangen und Erfahrungen austauschen).

Frauenbüro Hochschule Ansbach

 

Hier erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

Informationen: Geschlechtliche und sexuelle Orientierung

2011 hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen erstmals einen Beschluss zur Beendigung der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität als Menschenrechtsverletzung gefasst. 2017 verabschiedete der Bundestag die Ehe für alle. Von nun an kann die Ehe zwischen zwei Personen des Gleichen oder unterschiedlichen Geschlechts geschlossen werden. 2018 wurde im Personenstandsgesetz der Geschlechtseintrag „divers“ neben den bereits bestehenden Optionen „weiblich“ und „männlich“ sowie der Möglichkeit des Offenlassens des Geschlechtseintrages eingeführt (PStG- § 22 Absatz 3 PStG). Dies sind nur ein paar der rechtlichen Schritte für mehr Gleichberechtigung und zum Diskriminierungsschutz für alle möglichen Formen der Geschlechtsidentitäten.
Personen die sich außerhalb der klassischen zweigeschlechtlichen Vorstellung (Frau-Mann) hinsichtlich ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung verorten, gehören der sogenannten LGBTQIA* bzw. queeren Bewegung an. Die Skepsis gegenüber starren Geschlechtszuordnungen und der Kampf um Anerkennung und gesellschaftliche Gleichberechtigung prägen die Community. Die sexuelle Selbstbestimmung und deren Wertschätzung ist ein Menschenrecht für alle.

Formen der geschlechtlichen Orientierung

Transgender: Ist ein Oberbegriff für Personen, die sich mit dem zur Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht identifizieren bzw. unzureichend beschrieben fühlen. Hierzu gehören auch transidente und trans-geschlechtliche Personen. Durch geschlechtsangleichende Maßnahmen (Operationen, Hormongabe u.a.) soll die geschlechtliche Identität nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Es besteht der Wille im empfundenen Geschlecht leben zu dürfen: eine Namensänderung vorzunehmen, sich entsprechend der empfundenen geschlechtlichen Identität zu verhalten.

Intergeschlechtlichkeit: Person die biologisch gesehen – Genitalien, Hormonzustand, Keimdrüsen u.a. – weder als eindeutig weiblich noch als eindeutig männlich zuzuordnen sind. Das Empfinden kann ebenso intergeschlechtlich sein, unabhängig von den körperlichen Geschlechtsmerkmalen.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Formen der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung finden Sie unter den folgenden Link:
Bay. Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales: Sozial-Fibel- LSBTIQ

Netzwerke

 

LGBT+ & friends-Gruppe der Hochschule Ansbach

Die Abkürzung LGBT kommt aus dem Englischen und steht für lesbisch, schwul, trans- und bisexuell („lesbian, gay, transgender, bisexual“). Sie wird als Sammelbegriff verwendet und beschreibt die verschiedenen Formen der geschlechtlichen Identität und, oder sexuellen Orientierung. Weil nicht alle Formen der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung abgebildet werden können, wird die Buchstabenkombination mit einem Plus ergänzt. Freunde, Interessierte und Förderer die sich mit LGBT+ solidarisieren sind natürlich auch herzlich in der Gruppe willkommen. Dies verdeutlicht die Ergänzung „& friends“.

Seit 2018 können sich Studierende zum Thema sexuelle Orientierung in einer LGBT-Gruppe an der Hochschule Ansbach austauschen. Es ist das Ziel den beschriebenen Personen ein diskriminierungsfreies Umfeld, Möglichkeiten zum Austausch und Gleichberechtigung zu bieten. Kommen Sie doch einfach zum nächsten Treffen dazu. Christian Gebhard ist ihr Ansprechpartner.

E-Mail: christian.gebhard(at)hs-ansbach.de

Tel.: 0981 4877-108

 

Weitere Beratungsangebote und Anlaufstellen

 

Unter den nachfolgenden Links finden Sie diverse Kontaktstellen zum Austausch in der queeren Community

queer - franken
Begleitung und Beratung von transidenten Personen und deren Angehörigen auf ihrem Weg u.a. Erfahrungsaustausch mit Gruppentreffen, gemeinsamen Ausflügen

Selbsthilfegruppe Trans-Ident e.V. Ansbach
Die regional relevanten Beratungs- und Informationsstellen finden Sie unter Bayern III und Mittelfranken, Oberfranken, Oberpfalz

Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V.-Beratungs- und Kontaktstellen
Erfahrungsaustausch rund um das Thema Transidentität- Gestaltung gemeinsamer Freizeitaktivitäten

Freundeskreis Transmänner Franken
Unterstützung von Schwulen und Lesben und deren Angehörigen in der Selbstfindung und Selbstakzeptanz, Unterstützung und Beratung in Diskriminierungsfragen und Angebot von diversen Gesprächsgruppen

Fliederlich-Schwul-Lesbisches Zentrum Nürnberg

 

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie weitere Anlaufstellen

FAU Nürnberg: Kleiner Wegweiser zu LGBTI-Angeboten-Metropolregion Nürnberg-2017 (Pdf)

 

Personen

Dunja Zöller, M.Sc. – Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bereich Beratung: Büro für Familie, Chancengleichheit und Diversity

Dunja Zöller, M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bereich Beratung: Büro für Familie, Chancengleichheit und Diversity

0981 4877-503 & 0162 2085083 54.0.7 nach Vereinbarung vCard

Dunja Zöller, M.Sc.

Dunja Zöller, M.Sc. – Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bereich Beratung: Büro für Familie, Chancengleichheit und Diversity

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bereich Beratung: Büro für Familie, Chancengleichheit und Diversity

Funktionen:

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bereich Beratung: Büro für Familie, Chancengleichheit und Diversity
  • Projektkoordinatorin Neustadt an der Aisch- Bad Windsheim- Senioreninformationen (NeaWiS)
  • Mitglied Fakultätsrat Medien