TZM smart & green untersucht Lüftungsnetzwerk eines Kooperationspartners

Die Firma Erlus AG aus Neunfahrn ist Anbieter von hochwertigen Dachziegeln, Schornsteinsystemen und Lüftungsnetzwerken und hat sich an das TZM smart gewandt, um Komponenten des Lüftungsnetzwerks numerisch zu Untersuchen. Das Lüftungsnetzwerk ERLUS Via Vento S sorgt für die Verteilung der Frischluft sowie den Abtransport verbrauchter feuchter Luft in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Es besteht aus der vertikalen Verteilung „Vento S” und den „Via” genannten Querverteilungen und ist in derAbbildung zu sehen.

Das TZM smart & green Team erstellte ein numerisches Modell des Via Vento S Lüftungsnetzwerks und führte an diesem Modell Untersuchungen zum Druckverlust, der Aeroakustik und der Gleichverteilung der Strömung durch. Durch die Simulationen konnten Handlungsempfehlungen für den Belegungszustand gegeben werden, bei dem der Verteiler bestmöglich durchströmt wird. Mit einer Strömungsführung innerhalb des Querverteilers wurde eine Verbesserung der Gleichverteilung erreicht. Die Erkenntnisse der Untersuchungen fließen derzeit in die Produktweiterentwicklung mit ein. Die Berechnungen wurden bei Erlus in Versuchen und auch in der Praxis bestätigt:

„Mit dem Wissen, das wir durch die Simulation der Komponenten erhalten haben, ist es nun noch einfacher, die Anlage einzustellen oder einzumessen. Hiervon profitieren die Verarbeiter genauso wie die Endkunden. Ein durchwegs gelungenes Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Ansbach und der Erlus AG", so Produktentwicklungsingenieur Sebastian Haas der ERLUS AG.

„Heiße” Forschungsarbeit

Bei einer gemeinsamen Abgasmessung des Kompetenzzentrums Industrielle Energieeffizienz (KIEff) und einer Arbeitsgruppe der TH Nürnberg wurden Temperatur, Volumenstrom und Zusammensetzung während einer kompletten 8-Stunden-Schicht beobachtet. Mit den Messergebnissen kann beurteilt werden, inwieweit eine nachgeschaltete Abwärmenutzung mit einer Mikrodampfturbine energetisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

In den Schmelzöfen von Aluminium-Druckgussbetrieben wird Aluminium bei Temperaturen zwischen 600°C und 700°C geschmolzen. Das Abgas verlässt den Schmelzofen bei Temperaturen von mehr als 800°C. Da sowohl die Menge des Abgases als auch die Temperatur stark schwanken, ist eine Nutzung der thermischen Energie sehr schwierig. Verschiedene Ansätze wie die Brennerluft-Vorwärmung oder die Vorwärmung des festen Aluminiums erfordern gerade bei älteren Anlagen einen hohen logistischen und wirtschaftlichen Aufwand. In einem gemeinsamen Projekt des KIEFF unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schlüter und der Arbeitsgruppe Energieeffiziente Werkstoffe (TH Nürnberg) unter Leitung von Prof. Dr. Helmut Krcmar wird der Einsatz einer Mikrodampfturbine zur Stromgewinnung untersucht. Mit der Abgasmessung konnte in einem ersten Schritt das zur Verfügung stehende Energieangebot des Abgases im Nürnberger Werk der ZF Gusstechnologie GmbH bestimmt werden.

Im Bild: Herr Oeder (TH Nürnberg, links) und Prof Schlüter (rechts) diskutieren erste Ergebnisse

Ökologie – Energie – Material – Nachhaltigkeit – Recycling – Digitalisierung – Technik…

…all das zeichnet das Biomasse Institut unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Achim Reimann an der HS Ansbach aus.

Petra Higgins von der Fakultät Technik, Projektassistenz vom Biomasse Institut & dem TZM Technologiezentrum für den Mittelstand – TZM smart & green, stellte das von Ihr erstellte Ausstellungsstück für das „Biomasse Institut Ansbach” sowie ein Rollup für das aktuelle Projekt „TZM smart & green – Digitalisierung und Energieressourceneffizienz” im Showroom am Pixelcampus Ansbach aus.

„Dem Projekt gab ich den Namen: BEPEBiomass Eco Power Cube Technical Engineering‘” erklärte Frau Higgins, „denn meine Intention hinter diesem Konzept dieses Power Cubes war es, in einer anschaulichen Weise der Öffentlichkeit zu zeigen, in welchen Bereichen unsere technischen Ingenieure*innen an der Fakultät Technik im Bereich des Biomasse Instituts und dem TZM smart & green forschen.” 

Unter dem Dach des Biomasse Insituts widmen sich die Hochschulen Ansbach und Triesdorf vertrauensvoll dem gemeinsamen Ziel, die Erzeugung sowie die stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

Wasserstoff-Strategie

Prof. Dr. Jörg Kapischke begrüßte am Dienstag, 14. Juli 2020, den Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer. Er ist für die Stadt Ansbach, den Landkreis Ansbach und den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Deutschen Bundestag. Anlass für das Treffen waren die Veröffentlichungen der bayerischen, deutschen und europäischen Wasserstoffstrategien. In ihnen wird beschrieben, wie Klimapolitik, Energiepolitik, Wirtschaftspolitik und Innovationspolitik intensiver verzahnt werden sollen. Prof. Kapischke stellte dem Bundestagsabgeordneten die vielfältigen Möglichkeiten des Technologie-Transferzentrums für den Mittelstand (TZM) für die Unterstützung von kleinen und mittelständische Unternehmen in Westmittelfranken vor. 

Bild: Die Kompetenzfelder des Transferzentrums weckten das Interesse des Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer (1.v.l. Prof. Kapischke, 1.v.r. Artur Auernhammer, MdB)

 

Personen

Petra Higgins – Projektassistenz Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

Petra Higgins

Projektassistenz Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

0981 4877-339 92.2.48 nach Vereinbarung vCard

Petra Higgins

Petra Higgins – Projektassistenz Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

Projektassistenz Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

Funktionen:

  • Projektassistenz Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)
  • Assistentin Biomasse-Institut