Öffentlichkeitsarbeit

Erfolgreiche Vorstellung des Transferzentrums für den Mittelstand (TZM) in Brüssel

Kompetent und engagiert wurde unter den Teilnehmern auf der Konferenz UAS4 Europe in Brüssel über die Verbundprojekte der mittelständischen Unternehmen in Westmittelfranken mit der Hochschule Ansbach diskutiert. Hauptziel der Veranstaltung war es, europäische Forschungspartner im Bereich der angewandten Forschung zusammenzubringen. Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, betonte als Gastgeber in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union die Unerlässlichkeit der angewandten Forschung für mehr Innovation, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Das Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM) war mit einer Posterpräsentation bei der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz University of Applied Sciences for Europe in Brüssel vertreten. 200 Teilnehmer aus ganz Europa besuchten die Konferenz, die in der bayerischen Repräsentanz in Sichtweite des Europäischen Parlamentes stattfand. Bei der Posterausstellung zeigten 16 ausgewählte Hochschulen aus Europa ihre erfolgreichen Projekte. Prof. Dr. Jörg Kapischke, Prof. Dr. Wolfgang Schlüter und Phillip Häfner erklärten interessierten Hochschulvertretern aus den europäischen Fachhochschulen und hochrangigen Vertretern aus der EU-Forschungspolitik das erfolgreiche Konzept des TZMs mit seinen inzwischen 35 industriellen Kooperationspartnern.

Die UAS4Europe vertritt die Interessen von 641 Universities of Applied Sciences bei der EU-Kommission in Brüssel. Aktuell finden dort die Beratungen über die Zukunft der angewandten Wissenschaften im Rahmen des nächsten EU-Forschungsrahmenprogramms "Horizon Europe" statt.  Dabei soll der Fokus stärker auf die industrielle Anwendung von wissenschaftlichen Ergebnissen gerichtet werden. Vor diesem Hintergrund hoben hochrangige EU-Parlamentsabgeordnete die Schlüsselrolle der Fachhochschulen (UAS) bei der Umsetzung dieses Ziels hervor.

Europa steht vor vielen Herausforderungen. Diesen müsse sich auch die bayerische Forschung stellen, so Staatsminister Sibler in seinen Welcome Notes.

Im Bild (v.l.): Philipp Häfner, Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Prof. Dr. Jörg Kapischke

KIEff auf dem Deutschen Druckgusstag 2019 in Schorndorf

Am 26. Februar 2019 veranstalteten der Verband Deutscher Druckgießereien (VDD) und der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) in Schorndorf den 19. Deutschen Druckgusstag.

Der BDG in Düsseldorf ist der Branchenverband der deutschen Gießerei-Industrie und vertritt die Interessen von rund 600 Eisen-, Stahl- und Nichteisen-Metallgießereien. Gemeinsam mit dem VDD veranstaltet er den jährlich stattfindenden Druckgusstag und ist ideeller Träger der größten europäischen Druckgussmesse EUROGUSS, die im zweijährlichen Turnus in Nürnberg stattfindet.

Bei der gutbesuchten Veranstaltung stießen die vom KIEff in einer Animation präsentierten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Prozessmonitoring, Simulation und Data Analytics in Aluminium-Druckgussbetrieben auf großes Interesse. Im Vortragsprogramm des Druckgusstages standen die Themen „Aluminium - ein nachhaltiger Werkstoff für den Druckguss“, „Exzellenz durch neue Wege in der Werkzeugtechnologie“ und „Elektrofahrzeuge vor dem Durchbruch?“ im Mittelpunkt. Bei der am Vortrag stattfindenden Plenarsitzung des Fachausschusses Druckguss referierte Prof. Dr. Wolfgang Schlüter von der Hochschule Ansbach über das Thema „Abwärmeverstromung im Schmelzbetrieb“.

Im Bild (v.l.n.r.): Fabian Mielke, Johannes Dettelbacher und Prof. Dr. Wolfgang Schlüter vom KIEff

KIEff und KSTS mit Vorträgen bei Fachtagung in Braunschweig

Die Hochschule Ansbach war vom 21.-22. Februar mit Mitarbeiter*innen der Kompetenzzentren KSTS (Kompetenzzentrum Strömungssimulation) und KIEff (Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz) auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Simulation (ASIM) in Braunschweig vertreten. Gastgeber war das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die ASIM - eine Arbeitsgemeinschaft zur Förderung und Weiterentwicklung von Modellbildung und Simulation in Grundlagen und Anwendung sowie zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Theorie und Praxis - traf sich zum Austausch über die neuesten Entwicklungen in der Simulationstechnik.

Für die Hochschule Ansbach präsentierte der wissenschaftliche Mitarbeiter Konstantin Zacharias (KSTS) seine Ergebnisse bei der „Charakterisierung von gestörten Geschwindigkeitsprofilen in runden, rechteckigen und quadratischen Strömungsgeometrien“. Die Arbeit ist von großer Relevanz für Durchflussgeräte-Hersteller, da sie die Voraussetzung für genaue Volumenstrommessungen mittels Strömungssimulation klärt. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Johannes Dettelbacher (KIEff) zeigte, dass bei der Betriebssimulation eines Aluminium-Druckgussbetriebes auch „Modelle mit geringem Detaillierungsgrad trotz geringer Rechenzeit“ teilweise sehr gute Ergebnisse liefern.

Die Besichtigung der einzigartigen Flugsimulatoren des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums in Braunschweig rundete die Tagung ab.

E|Melt-Demonstrator online

In dem Forschungsprojekt "E|Melt: Entwicklung eines Demonstrators zum Aufzeigen der Wirksamkeit von Energieeffizienzmaßnahmen im NE-Schmelz- und Druckgussbetrieb" des Kompetenzzentrums Industrielle Energieeffizenz (KIEff) im Rahmen des Green Factory Bavaria-Forschungsverbundes wurde eine frei konfigurierbare Simulation entwickelt, mit der sich die Produktionsabläufe in beliebigen Nichteisen-Druckgussbetrieben simulieren lassen.

In dem Online-Demonstrator lassen sich für verschiedene vorgegebene Betriebsgrößen die Auswirkung bestimmter intralogistischer Maßnahmen auf Produktivität und Energieverbrauch simulieren. Eine grafische Ergebnisdarstellung, die auch als PDF exportierbar ist, rundet den Demonstrator ab.

Das Projekt, das vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wurde, wurde gemeinsam mit dem Gussbetrieb pressmetall Gunzenhausen GmbH, dem Schmelzofenhersteller ZPF GmbH und dem Bundesverband der deutschen Gießerei-Industrie (bdguss) realisiert. 

Zum Online-Demonstrator: https://www.hs-ansbach.de/emelt 

Ansbacher Forschungsassistenten auf Medizintechnik-Tagung

Dennis Adamski und Steffen Hartmann (im Bild) besuchten die DGBMT 2018, die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik, und stellten ihre Forschungsergebnisse dem Fachpublikum vor.

Die Präsentationen stießen auf großes Interesse und regten zu zahlreichen Diskussionen mit Hochschul- und Industrievertretern an. Beide Studenten sind Absolventen des Ansbacher Studiengangs "Biomedizinische Technik" und studieren nun im Ansbacher Masterprogramm "Applied Research in Engineering Sciences". 

Herr Adamski und Herr Hartmann entwickeln im "Center for Signal Analysis of Complex Systems", betreut von Bastian Seifert und Prof. Dr. Christian Uhl, neue Methoden, die auch zur Analyse von Hirnstromdaten epileptischer Anfälle zum Einsatz kommen. Das Fernziel solcher Arbeiten ist es, für Patienten möglicherweise einen "Hirnschrittmacher" zu entwickeln, der im Vorfeld des Entstehens bzw. beim Auftreten eines epileptischen Anfalls diesen bekämpft bzw. schnell beendet. Unterstützt wurden die Arbeiten durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE), die Bayerische Forschungsstiftung, den Industriepartner BESA GmbH und das Epilepsiezentrum des Universitätsklinikums Erlangen. 

Vortrag auf Machine Learning Konferenz

Der IEEE Workshop on Machine Learning for Signal Processing fand zwischen dem 16. und 20. September in Aalborg, Dänemark, statt. Auf diesem Workshop werden jedes Jahr die aufregendsten neuen Entwicklungen im Bereich Machine Learning mit Anwendungen in der Signalverarbeitung vorgestellt. Neben technischen Neuerungen gab es auch Special Sessions zu Anwendungen in der Sprach- und Audio-Signalverarbeitung sowie zu Anwendungen in der biomedizinischen Technik.

Auch der Ansbacher Doktorand Bastian Seifert aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Uhl (Center for Signal Analysis of Complex Systems - CCS) konnte einen Vortrag mit dem Titel "Dynamical Component Analysis (DyCA): Dimensionality Reduction for High-Dimensional Deterministic Time-Series" halten. In diesem Vortrag stellte Bastian Seifert eine Methode zur Dimensionsreduktion von hoch-dimensionalen Zeitreihen vor, die durch eine nieder-dimensionale Dynamik ausgezeichnet sind. Das Verfahren soll sich als Vorverarbeitungsschritt in Anwendungen wie z.B. der Analyse von EEG-Daten etablieren. Durch den Vortrag wurden interessante Diskussionen angeregt und internationale Kontakte geknüpft.

Gefördert wurde der Aufenthalt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

KIEff-Präsentation zur Energieeffizienz bei der Fachausschusssitzung Druckguss

Am 18. Oktober fand in Erl/Österreich die Fachausschusssitzung Druckguss des Bundes Deutscher Gießereiunternehmen (bdguss) statt. Das vorherrschende Thema war dabei die Energieeffizienz in der Druckgussbranche, die zu den energieintensiven Industrien gehört. Angesichts der hohen Energiepreise in Deutschland ist der energieeffiziente Betrieb der Anlagen in der Branche unabdingbar, um die globale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Prof. Dr. Wolfgang Schlüter als Leiter des Kompetenzzentrums Industrielle Energieeffizienz (KIEff) und Professor im Transferzentrum für den Mittelstand (TZM) stellte die Arbeiten seiner Arbeitsgruppe vor. Darin wird gezeigt, dass durch eine intelligente Prozessführung beträchtliche Energieeinsparungen insbesondere beim Schmelzen der Metalle erzielt werden können. Industrie-Experten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bestätigten die Problemfelder und berichteten, dass die aufgezeigten Lösungen teilweise bereits in der Praxis umgesetzt werden.

Im Bild: Teilnehmer/-innen der Fachausschusssitzung in Erl vor dem Eingang des Gastgebers

TZM auf dem 19. Internationalen Mikroskopie-Kongress in Sydney

Die „Australian Microscopy and Microanalysis Society” hat zum 19. Internationalen Mikroskopie-Kongress (IMC19), der vom 9. bis 14. September 2018 im Internationalen Kongresszentrum (ICC Sydney) in Australien stattfand, eingeladen.

An dem Kongress haben ca. 2500 internationale Wissenschaftler aus der Welt der Mikroskopie teilgenommen. Das herausragende wissenschaftliche Programm, das von weltweit renommierten Plenarsprechern (zum Beispiel Daniel „Dan“ Shechtman, Nobelpreisträger für Chemie) geleitet wurde, zeigte die aktuellen Entwicklungen und Trends in der Mikroskopie überaus eindrucksvoll auf. Flankiert wurde die IMC19 von einer großen interaktiven Fachausstellung der führenden Hersteller von Mikroskopen und wissenschaftlichen Instrumenten, welche als Sponsoren für dieses Großevent auftraten.

Mit einem Vortrag über die „Messung der bakteriellen Haftkraft von Mikroorganismen auf Kunststoffoberflächen“ konnte Dipl.-Ing.(FH) Philipp Häfner, Wissenschaftler an der Hochschule Ansbach, die neuesten Forschungsergebnisse in diesem Feld dem internationalem Fachpublikum präsentieren und zur Diskussion stellen. Reges Interesse an dieser Messmethode kam beispielsweise aus dem schottischen Aberdeen, wo sich eine Forschungsgruppe mit den Haftungsmechanismen von Pilzsporen auf Materialoberflächen beschäftigt. Somit wurde das vom Veranstalter ausgerufene Kongressthema "Mikroskopie: Brücken zwischen den Wissenschaften" in die praktische Tat umgesetzt. Eine zukünftige Kooperation ist nicht ausgeschlossen.

KIEff und Biomasseinstitut auf 24. Symposium Simulationstechnik an der HafenCity Universität Hamburg

Die Simulationstechnik hat sich in vielen ihrer Anwendungsbereiche als Standardmethode zur Planung, Analyse und Optimierung komplexer Systeme etabliert. Das alle zwei Jahre stattfindende Symposium Simulationstechnik der Arbeitsgemeinschaft Simulation (ASIM) bietet in dieser Situation ein Forum, allen diesen Anwendungsbereichen gemeinsame Entwicklungen, Ideen, Lösungen, aber auch Probleme beim Einsatz der "Methode Simulation" zu diskutieren.

Das Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz (KIEff) und das Biomasseinstitut waren auf dem 24. Symposium Simulationstechnik am 4. und 5. Oktober 2018 mit Vorträgen vertreten. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Andreas Buswell (KIEff) berichtete in seiner Präsentation „Flexible Materialfluss- und Energiesimulation im Kontext von Industrie  4.0“, wie mit Hilfe einer Simulation Industrie 4.0- Maßnahmen in ihrer Wirksamkeit bewertet werden können. Für das Biomasseinstitut erläuterte der wissenschaftlichen Mitarbeiter David Wagner die Möglichkeiten der Optimierung der Methanflussrate in Biogasanlagen durch ein komplexes Simulationsmodell. Beide Vorträge wurden von den Zuhörern, Simulationsexperten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und internationalen Besuchern, mit großem Interesse aufgenommen und intensiv diskutiert.

KIEff und Biomasseinstitut auf internationaler Fachkonferenz ISENEC

Am 17. und 18. Juli fand die internationale Fachausstellung und -konferenz Integration of Sustainable Energy (ISENEC) statt. Die ISENEC ist der Treffpunkt für Experten aus Industrie und Wissenschaft, um Insiderinformationen über das Energiesystem von morgen zu erhalten. Dr. Anton Hofreiter (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag) hielt einen Plenarvortrag "Von der Stromwende zur ökologischen Transformation. Die Rolle des Staates bei Klimaschutz und Innovation". In einer speziellen Green Factory Bavaria-Session präsentierte der KIEff-Mitarbeiter Andreas Buswell die neuesten Ergebnisse aus dem E|Melt-Projekt, in dem es um die simulationsgestützte Demonstration von Energieeffizienz-Maßnahmen in der Aluminium-Druckgussindustrie geht. Dabei konnte er anhand einer Simulation von zwei verschiedenen Betrieben die wirtschaftliche Bedeutung von Energiemaßnahmen überzeugend darstellen. Der KIEff-Mitarbeiter Stefan Müller zeigte im Anschluss Möglichkeiten auf, die eine fundierte Datenanalyse von Produktionsdaten in Aluminium-Druckgussbetrieben bietet. Durch eine derartige Analyse können Schwachpunkte in der Produktion erkannt und durch eine verbesserte Instandhaltung beseitigt werden. Der Biomasseinstitut-Mitarbeiter David Wagner präsentierte in einer weiteren Session die neuesten Ergebnisse seines Forschungsgebietes "Modellierung und Simulation von Biogasanlagen", in dem er kritische Betriebsparameter einer Biogasanlage mit dem Ziel einer Optimierung hin zu einer größeren Methanausbeute untersucht. Die rege Diskussion im Anschluss der Vorträge zeigte das große Interesse, das die Beiträge der Hochschule Ansbach auf der ISENEC 2018 hervorgerufen hat.

Im Bild (von links nach rechts): David Wagner, Andreas Buswell, Prof. Dr. Wolfgang Schlüter, Johannes Dettelbacher und Stefan Müller

Ansbacher Doktorand auf der Internationalen Konferenz "Automatic Control and Soft Computing"

Bastian Seifert, Ansbacher Doktorand am Center for Signal Analysis of Complex Systems (CCS), präsentierte seine Arbeiten bei der von IEEE unterstützen internationalen Konferenz "Automatic Control and Soft Computing", in der "Special Session: Applications of Differential Geometry to Engineering Problems" auf den Azoren.

In seinem Vortrag mit dem Titel "Fast cosine transform for FCC lattices" präsentierte Bastian Seifert einen Algorithmus zur schnellen Berechnung der Kosinus-Transformation auf dem zu dichtesten Kugelpackungen im drei-dimensionalen Raum assoziierten Gitter. Der Algorithmus basiert dabei auf der Ausnutzung einer Verbindung zwischen diesem Gitter und der Lie-Gruppe der speziellen unitären Matrizen von Rang vier. Dieser Algorithmus soll sich als Vorverarbeitung für speziell abgetasteten 3D-Daten etablieren, deren modifizierte Abtastung eine Reduktion von Zitterrauschen und Alias-Fehlern sowie eine niedrigere Abtastrate bei gleich-bleibender Datenqualität erlaubt. Im Nachgang ergaben sich rege Diskussionen und ein internationaler wissenschaftlicher Austausch in diesem Umfeld.

Ermöglicht wurde die Konferenzreise durch das Teilprojekt "Eco-Material und Innovation Lab" des von EFRE geförderten Transferzentrums für den Mittelstand (TZM).

CCS auf MATLAB Expo 2018

Das Center for Signal Analysis of Complex Systems (CCS) der Hochschule Ansbach war mit einem Poster auf der MATLAB EXPO vertreten.

Die größte deutschsprachige Konferenz zur Anwendung der weitverbreiteten technischen Software MATLAB fand in München statt. Über 800 Forscher, Entwickler, Ingenieure und Manager aus verschiedensten Branchen und Projektfeldern nahmen die Möglichkeit zum Austausch über Anwendungen und Lösungen mit MATLAB und Simulink wahr. Im Fokus der MATLAB EXPO standen zukunftsweisende Technologien wie z.B. Künstliche Intelligenz, Predictive Maintenance, Deep Learning, Machine Learning, Internet of Things, Data Analytics, Physikalische Modellierung oder Virtuelle Prototypen.

Das Poster des CCS aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Christian Uhl wurde von Steffen Hartmann vorgestellt und behandelte die „Modellierung von EEG-Daten epileptischer Absencen: Dimensionsreduktion auf Shilnikov-Attraktoren“. Dabei entstanden rege fachliche Diskussionen mit Hochschul- und Industrievertretern. Die präsentierten Ergebnisse
wurden im Rahmen des von der bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekts "Nilpherd" und des Teilprojekts "Eco-Material und Innovation Lab" des von EFRE geförderten
Transferzentrums für den Mittelstand (TZM) erarbeitet.
 
Im Bild die Projektmitarbeiter Christine Frühauf, Katharina Korn und Steffen Hartmann (von links).

KIEff mit Vortrag auf der MATLAB EXPO

Der wissenschaftliche Mitarbeiter Andreas Buswell vom Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz (KIEff) hat auf der MATLAB EXPO sein Forschungsthema präsentiert. Die MATLAB EXPO in München ist die größte Anwenderkonferenz im deutschsprachigen Raum und findet jährlich in München statt.

In einem umfangreichen Auswahlprozess, an dem auch das Mathworks-Headquarter in den USA beteiligt war, wurde der Vortrag von Herrn Buswell zur Präsentation ausgewählt. Im 2000 Personen fassenden Ballhaus-Forum erläuterte er die am KIEff entwickelte verallgemeinerte Material- und Energieflusssimulation für Aluminium-Schmelz- und Druckgussbetriebe. Mit dieser in Matlab, Simulink- und Stateflow-programmierten, im Funktionsumfang einzigartigen, Simulation lassen sich Energieeffizienzmaßnahmen in einem beliebig konfigurierbaren Betrieb auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Die Simulation zeigt beispielhaft die Leistungsfähigkeit von Matlab als Programmierumgebung. Eine intensive Diskussion rundete den Vortrag ab.

Begrüßung des Gastdozenten Herr Heminda Jayaweera von der University of Moratuwa aus Sri Lanka

Prof. Dr.-Ing. Anke Knoblauch vom Studiengang Industrielle Biotechnologie (IBT) und Internationales Produkt- und Servicemanagement (IPM), Prof. Dr. Christian Uhl vom Studiengang Biomedizinische Technik (BMT) und Leiter des Transferzentrums für den Mittelstand Ansbach (TZM) heißen Herrn Heminda Jayaweera zusammen mit Johannes Hoyer, IPM-Dozent und TZM-Mitarbeiter, herzlich willkommen.

Herr Jayaweera ist Senior Fellow in Innovation and Entrepreneurship an der renommierten und stark ingenieurwissenschaftlich geprägten University of Moratuwa in der Nähe der sri-lankischen Hauptstadt Colombo. Er arbeitet dort federführend an Projekten und Unternehmensgründungen (Start-Ups) im Bereich Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Medtech sowie innovative Produkte und unterstützt ebenso Studierende bei der Unternehmensgründung.

Aufgrund seiner Erfahrung unterstützt er während seines durch das Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMBW) geförderten Aufenthaltes besonders die Studierenden des Master-Studienganges IPM. Herr Jayaweera konnte an seinem ersten Tag in Ansbach auch bereits einen Einblick in das breite Spektrum der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät Technik mit ihren unterschiedlichen Laboren im Bereich Oberflächentechnik, Technische Anlagenprüfung und Diagnostik, Kunststoffanalyse sowie Werkstoffprüfung erhalten. Kooperationsgespräche zu themenverwandten Projekten sind ebenfalls anberaumt.

Am Dienstag, den 5. Juni, um 16 Uhr in Raum 54.0.1 wird Herr Jayaweera zudem seine Hochschule und Projekte den Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule Ansbach näher vorstellen.

Firmengründung im Bereich Rapid Prototyping und Additiver Fertigung durch Unterstützung des TZM der Hochschule Ansbach

Nach über einjähriger enger Zusammenarbeit zwischen dem Jungunternehmer Tim Riedmüller und Johannes Hoyer vom TZM (Transferzentrum für den Mittelstand) der Hochschule Ansbach begrüßte Herr Riedmüller alle an seiner Unternehmensgründung im Bereich Rapid Prototyping beteiligten wichtigen Akteure zum Einstand in seinem Räumen in Feuchtwangen.

Dies waren (v.l.n.r): Patrick Ruh (1. Bürgermeister der Stadt Feuchtwangen), Eike Marx (Sparkasse Ansbach), Tim Riedmüller (Firmengründer), Johannes Hoyer (Hochschule Ansbach) und Thomas Merkel (Wirtschaftsförderung Landkreis Ansbach GmbH).

Herr Riedmüller hatte sich 2017 mit seinen Erfahrungen bei einem der führenden Hersteller für Laser-Sinteranlagen (EOS GmbH) und als ehemaliger Absolvent der Maschinenbauschule Ansbach zum Ziel gesetzt, ein eigenes Dienstleistungsunternehmen für die Herstellung von gedruckten 3D-Bauteilen zu gründen.

Dafür wandte er sich im März 2017 zum ersten Mal an Herrn Hoyer von der Hochschule Ansbach, um von seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Generative Fertigungsverfahren und dem engen Kontakt zu regionalen Unternehmen zu profitieren.

Der Diplomingenieur und Designer Johannes Hoyer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am TZM der Hochschule Ansbach und beschäftigt sich seit 2005 mit dem Thema der additiven Fertigung und Erzeugung von Bauteilen durch 3D-Druckverfahren.

Das Transferzentrum wird durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Mit diesem Programm unterstützt die Europäische Union in der Region Westmittelfranken ansässige Unternehmen mit dem Ziel, die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung nachhaltig zu sichern.

Nach dem ersten Kontakt zwischen Herrn Riedmüller und Herrn Hoyer folgte ein intensiver Austausch und Wissenstransfer über die vergangenen Monate, wodurch Herr Riedmüller von den vielfältigen Erfahrungen des TZM-Mitarbeiters sehr profieren konnte.

Das Ergebnis ist die nun gegründete „LAYER MANUFACTORY GmbH“, die Unternehmen die Herstellung von Prototypen oder Kleinserien durch selektives Lasersintern, die Erzeugung von Musterteilen durch ColorJet Printing oder das 3D-Scannen von Bauteilen anbietet. Zusätzlich können die erzeugten Bauteile veredelt werden, um deren Qualität und Oberflächengüte nochmals zu steigern.

CCS der Hochschule Ansbach beim Workshop "Biosignale 2018"

Das Center for Signal Analysis of Complex Systems (CCS) der Hochschule Ansbach war mit 6 Teilnehmern beim Workshop Biosignalverarbeitung 2018: "Innovative Verarbeitung bioelektrischer und biomagnetischer Signale" in Erfurt vertreten.

Der Workshop wurde von den Fachausschüssen "Biosignale" und "Magnetische Methoden in der Medizin"der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) organisiert. Die Teilnehmer, meist Masterstudenten und Doktoranden und deren Betreuer, arbeiten z.T. in weltweit renommierten Forschungsinstituten und boten dem Ansbacher Team gute Möglichkeiten, sich zu informieren und auszutauschen.

Bastian Seifert, Doktorand im TZM aus der Ansbacher Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Christian Uhl, hielt einen Vortrag über das Thema "Modellierung von EEG-Daten epileptischer Absencen: Dimensionsreduktion auf Shilnikov-Attraktoren", welcher großen Anklang fand und zu zahlreichen Diskussionen im Nachgang anregte. Im Vortrag wurde eine auf deterministischen Annahmen basierende Dimensionsreduktions-Methodik vorgestellt,
die es erlaubt hoch-dimensionale Sensor-Daten mit nieder-dimensionalen Modellen zu beschreiben. Dies erlaubt beispielsweise eine verbesserte Beschreibung von EEG-Daten. Im Vortrag wurde eine Strategie vorgestellt, die mithilfe nieder-dimensionaler Modelle chaotisches Verhalten im EEG nachweist. Die dabei präsentierten Ergebnisse entstammen dem von der bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekt Nilpherd und dem Teilprojekt "Eco-Material und Innovation Lab" des von EFRE geförderten Transferzentrums für den Mittelstand

Hochschule Ansbach auf Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Simulation

Bei der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Simulation (ASIM) am 8. und 9. März in Heilbronn war die Hochschule Ansbach mit drei Referenten aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Wolfgang Schlüter vertreten. Andreas Buswell vom Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz (KIEff) stellte die neuesten Ergebnisse des Green Factory Bavaria-Projektes E|Melt vor. Kernpunkt war die Erweiterung einer betriebsspezifischen Material- und Energieflusssimulation in der Aluminium-Druckgussindustrie auf variable Betriebsstrukturen. Mit der Simulation lässt sich die Wirkung von verschiedenen Energieeffizienzmaßnahmen  in einem bestimmten Betrieb abschätzen.

David Wagner vom Biomasseinstitut zeigte in seinem Vortrag auf, welche Vorteile die Modellierung und Simulation bei der Bestimmung von kritischen Betriebsgrenzen in Biogasanlagen hat. Dabei verglich er zwei Modelle unterschiedlicher Komplexität und zeigte, dass eine detailliertere Modellierung einen wesentlichen Einfluss auf den bestimmten kritischen Betriebspunkt hat.

Konstantin Zacharias ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Technologiezentrum für den Mittelstand (TZM), das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt wird, tätig. Er referierte über neue Ergebnisse bei der Untersuchung von Diffusorströmungen durch Strömungssimulationen (CFD). Diffusoren werden häufig beim Übergang von Rohrstücken kleineren Durchmessers auf solche mit größerem Durchmesser genutzt. Hier ist es wichtig, einen möglichst hohen Druckrückgewinn zu erreichen. Herr Zacharias bestimmte in seinem Vortrag mittels CFD die Diffusorgeometrien, die dafür am besten geeignet sind.


Im Bild: Andreas Buswell (wissenschaftlicher Mitarbeiter im KIEff)

Ehrenmedaille für Doktorarbeit

Der langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter Ansgar Ringleb hat am 4. Dezember erfolgreich seine Doktorarbeit an der Technischen Universität Chemnitz verteidigt und damit seine Promotion abgeschlossen. Dafür erhielt er am Rande der internationalen Konferenz „Business meets Technology“ die Ehrenmedaille der Hochschule Ansbach.

In den 6 Jahren seiner Tätigkeit an der Hochschule Ansbach baute er den Strömungsmessstand des Kompetenzzentrums Strömungssimulation (KSTS) auf und führte verschiedene Industrieprojekte im Bereich Strömungssimulation durch. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Mithilfe bei der erfolgreichen Gründung des Kompetenzzentrums Industrielle Energietechnik (KIEFF), wo er die Forschungsaktivitäten im Green Factory Bavaria Projekt Smart Melting in der wichtigen Startphase entscheidend vorantrieb, ehe er sich dem Abschluss seiner Dissertation widmete.

Die im Dezember letzten Jahres abgeschlossene Dissertation mit dem Titel "Numerische und experimentelle Untersuchungen der fluiddynamischen Eigenschaften von Strahlströmungen in begrenzten Räumen" wurde als kooperative Promotion zwischen der TU Chemnitz und der Hochschule Ansbach durchgeführt. Die Promotion wurde von der Promotionskommission, bestehend aus dem Vorsitzenden Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Platzer (TU Chemnitz) und den Gutachtern Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Wozniak (TU Chemnitz) und Prof. Dr. Wolfgang Schlüter (Hochschule Ansbach), mit der bestmöglichen Note "summa cum laude" bewertet. Das zeigt, dass auch an Hochschulen für angewandte Wissenschaften Spitzenforschung auf universitärem Niveau durchgeführt werden kann.

Dr. Ansgar Ringleb ist seit Juni 2016 bei der "Valeo Siemens eAutomotive Germany GmbH" als Technischer Projektleiter in der Entwicklung von elektrischen Antrieben für Automotive tätig. Er hat während seiner Berufstätigkeit bereits mehrere Veröffentlichungen in hochklassigen Journals vorgenommen und ist auf verschiedenen Konferenzen weiterhin wissenschaftlich präsent. 

Im Bild Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Ute Ambrosius, Dr. Ansgar Ringleb, Prof. Dr. Wolfgang Schlüter

KIEff auf der EUROGUSS 2018

Die Hochschule Ansbach war mit dem Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz (KIEff) auf der EUROGUSS 2018, der alle zwei Jahre stattfindenden größten europäischen Druckgussmesse, vertreten. Auf der Sonderschau "Forschung, die Wissen schaf(f)t" präsentierte das KIEff die Virtuelle Leitwarte und griff damit ein Leitthema der Messe "Industrie 4.0 in der Druckgussindustrie" erfolgreich auf. Neben einer Reihe von Interessenten aus der Druckgussbranche besuchten Vertreter mehrerer IT- und Automatisierungsunternehmen den Stand. Auch Dr. Robert Couronné, der Geschäftsführer der Nürnberger Initiative für Kommunikationswirtschaft (NIK e.V.), dem Netzwerk der IT-Branche in der Metropolregion Nürnberg, war von der Virtuellen Leitewarte begeistert. 

Im Bild: Dr. Robert Couronné, Prof. Dr. Wolfgang Schlüter, Jakob Krieg, Andreas Buswell

 

Petra Higgins – Assistentin Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

Petra Higgins

Assistentin Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

+49 (0)981 4877-339 92.2.48 nach Vereinbarung vCard

Petra Higgins

Petra Higgins – Assistentin Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

Assistentin Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)

Funktionen:

  • Assistentin Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM)
  • Assistentin Biomasse-Institut

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