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Studienformen

 

 

Die Hochschule Ansbach bietet dir verschiedene Modelle, wie du dein Studium gestalten kannst. So findet sich für jede*n Studieninteressierte*n und seine bzw. ihre persönliche Lebenssituation die geeignete Studienform.

Zunächst denken die meisten vermutlich an ein Vollzeit-Studium. Für Bachelor-Studierende dauert dieses in der Regel sieben Semester, im Master drei Semester. Doch daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten, ein Studium aufzunehmen. Ein Teilzeit-Studium ermöglicht die Weiterbildung, unabhängig vom Arbeitgeber und dauert durch die Vereinbarung von Beruf und Studium einige Semester länger als im Vollzeitmodell. Doch bestimmte Fächer lassen sich auch direkt mit der Arbeit in einer Firma verbinden und können berufsbegleitend studiert werden. Auch duale Studienmöglichkeiten gibt es an der Hochschule. Hier gibt es zwei verschiedene Formen: das Verbundstudium oder ein Studium mit vertiefter Praxis.

Vollzeit-Studium

Beruf: Student bzw. Studentin! Beim klassischen Vollzeit-Studium verbringst du die meiste Zeit deiner Woche in Präsenzveranstaltungen an der Hochschule und bereitest die Seminare nach beziehungsweise vor. Ergo widmest du dich voll und ganz der Hochschule. Der große Vorteil hierbei ist, dass du dich intensiv auf die Lehrinhalte einlassen und damit befassen kannst. Während des Semesters gibt es an besonderen Tagen im Jahr (zum Beispiel Weihnachten oder Ostern) vorlesungsfreie Termine. In diesen Zeiträumen finden keine Kurse statt. Nach den Prüfungen gehst du in die lange vorlesungsfreie Zeit. Diese erstreckt sich in der Regel von Mitte Februar bis Mitte März und von Anfang August bis Ende September. Die genauen Daten findest du im Semester-Terminplan der Hochschule. Die Grunddauer beträgt im Bachelor in der Regel sieben Semester beziehungsweise drei Semester im Master.

Teilzeit-Studium

Dein Leben und deine sonstigen Verpflichtungen sind schon so weit fortgeschritten, dass du einfach keine Zeit hast, um den Anforderungen eines Vollzeitstudiums gerecht zu werden? Vielleicht kannst du ja auch in Teilzeit studieren. Bei einem solchen Modell steht dir mehr Regelstudienzeit zur Verfügung, um die gleichen Leistungsnachweise eines „normalen“ Studiums zu leisten. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit liegt hier bei nur 20 bis 30 Stunden. Vollständigen „Urlaub“ von der Zeit an der Hochschule hast du parallel mit deinen Vollzeitkommilitonen in den Semesterferien.

Berufsbegleitendes Studium

An der Hochschule Ansbach kannst du auch voll berufstätig sein und nebenher studieren! Das nennt sich dann berufsbegleitend studieren. Und es ist auf keinen Fall zu verwechseln mit einer dualen Studienmöglichkeit. Während du als dualer Studierender nämlich die gleichen Seminare und Lehrveranstaltungen besuchst wie ein regulär Studierender, findet dein berufsbegleitendes Studium in Blockseminaren und am Wochenende statt. So kannst du in Vollzeit arbeiten und noch zusätzlich studieren.

In Ansbach sind die Bachelor-Studiengänge Angewandte Kunststofftechnik, Strategisches Management und Wertschöpfungsmanagement sowie die Master-Studiengänge Kreatives Management und Leadership berufsbegleitend ausgelegt.

Duale Studienmöglichkeiten

 

Dual studieren, was ist das eigentlich? Als erstes solltest du unbedingt wissen, dass jeder grundständige, also jeder nicht berufsbegleitende Studiengang, dual studierbar ist.

An der Hochschule Ansbach gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten dual zu studieren. Das Verbundstudium setzt sich aus einem IHK/HWK Ausbildungsberuf und dem Hochschulstudium zusammen. Du erlernst also einen Handelskammer-Beruf und studierst an der Hochschule. Im Studium mit vertiefter Praxis sagt der Name eigentlich schon alles aus: Du hast mehr Praxisphasen als „normale“ Studierende. Die Praxiszeit verbringst du über die gesamte Zeit im gleichen Unternehmen.

 

Das Verbundstudium

Studienformat: ausbildungsintegrierend = Hochschulstudium + betriebliche Ausbildung + Praxis
Abschlüsse: Bachelor-Abschluss und Berufs-Abschluss mit staatlicher Kammerprüfung
Dauer und Praxiszeiten: 4,5 Jahre Regelstudienzeit, davon mindestens 27,5 Monate berufliche Ausbildung und Praxis
Voraussetzungen: Um an der Hochschule Ansbach ein Verbundstudium aufnehmen zu können, brauchst du neben der Hochschulzugangsberechtigung noch einen Berufsbildungsvertrag mit einer Zusatzvereinbarung eines Unternehmens. Dein Verbundstudium ist also die Kombination aus einer vollständig anerkannten Berufsausbildung in einem Unternehmen und einem regulären Hochschulstudium.
Vorgehensweise:

  1. Der erste Schritt ist die Suche nach einem Ausbildungsplatz im Unternehmen. Fang damit lieber früh an, am besten ein gutes Jahr im Voraus.
  2. Mach deinen Ausbildungsvertrag fix, indem du ihn unterschreibst.
  3. Bewirb dich an der Hochschule mit deinem Ausbildungsvertrag. Wenn du einen Zulassungsbescheid erhältst, beantrage die Rückstellung.
  4. Deine Ausbildung geht los.
  5. Bewirb dich um einen Studienplatz an der Hochschule. Für Verbundstudierende ist eine Zulassung über die Sonderquote möglich. Hast du einen Rückstellungsbescheid aus dem Vorjahr? Dann reiche diesen hier für eine Vorwegzulassung ein.
  6. Nachdem du schon circa 13 Monate im Unternehmen warst, beginnt nun auch dein Studium.
  7. Deine Hochschul- und Praxisphasen wechseln sich nun ab. Im Unternehmen bist du vor allem im Praxissemester und in der vorlesungsfreien Zeit.
  8. Deine Abschlussprüfung innerhalb der Ausbildung steht an.
  9. Hast du deine IHK/HWK Prüfung erfolgreich gemeistert, vereinbarst du mit deinem Unternehmen ganz individuell die weitere Zusammenarbeit.
  10. Als letzten Schritt schreibst du deine praxisorientierte Bachelor-Arbeit im Unternehmen und beendest somit die duale Ausbildung.

 

Studium mit vertiefter Praxis:

Studienformat: praxisintegrierend = Hochschulstudium + intensive betriebliche Praxis (mindestens 50% mehr Praxis als im regulären Studium)
Abschlüsse: Bachelor-Abschluss bzw. Master-Abschluss
Dauer und Praxiszeiten: 3,5 Jahre Regelstudienzeit, davon mindestens 16 Monate betriebliche Praxis
Voraussetzungen: Auch beim Studium mit vertiefter Praxis brauchst du die Berechtigung, um an einer Hochschule studieren zu können, und einen Bildungsvertrag mit einem Unternehmen. Du studierst regulär an der Hochschule, verbringst aber viel mehr Zeit im Unternehmen. Anders als beim Verbundstudium absolvierst du parallel aber keine Ausbildung.
Vorgehensweise:

  1. Zu allererst suchst du dir eine Praxistätigkeit in einem Unternehmen, das inhaltlich dem zukünftigen Studienfach entspricht. Das kannst du auch noch bis zum dritten Semester erledigen.
  2. Schließ deinen Arbeitsvertrag ab.
  3. Bewirb dich um einen Studienplatz an der Hochschule. Wenn du deinen Arbeitsvertrag mit in die Bewerbung packst, ist auch eine Zulassung über die Sonderquote möglich.
  4. Jetzt geht’s los mit dem Studium.
  5. Ab sofort wechseln sich deine Praxisphasen und Hochschulphasen ab. Im Unternehmen bist du vor allem im Praxissemester und in den vorlesungsfreien Zeiten.
  6. Du führst z. B. Projektarbeiten zu konkreten Fragestellungen des Vertragsunternehmens durch.
  7. Es wird der Übergang in die Berufswelt fließend gestaltet.
  8. Auch hier erfolgt als letzter Schritt deine praxisorientierte Bachelorarbeit im Unternehmen.

 

FAQ's

Wie sieht der Hochschul-Stundenplan als dual Studierende*r aus?
Du hast den gleichen, regulären Stundenplan wie deine Mitstudierenden, die nicht dual studieren. Ihr besucht dieselben Seminare und Vorlesungen.

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Muss ich bei einem Verbundstudium in die Berufsschule gehen?
Die Vorbereitung auf die Berufsabschlussprüfung ist unterschiedlich geregelt.
Es gilt dabei: (Fach-) Abiturient*innen sind berufsschulberechtigt, aber nicht berufsschulpflichtig.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

  1. Du wirst ganz regulär im ersten Lehrjahr in eine Azubi-Klasse integriert; unter Umständen kann auch gleich das zweite Lehrjahr besucht werden. Im zweiten und dritten Lehrjahr erfolgt die Vorbereitung durch Eigenstudium. Dafür kannst du dir alte Studienunterlagen bei den Verlagshäusern beantragen. Mehr Informationen bekommst du bei der zuständigen Kammer. Das ist die häufigste Variante.
  2. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Beschulung in einer eigenen Berufsschulklasse für dual Studierende über die kompletten drei Lehrjahre. Berufsschul- und Hochschulplan sind aufeinander abgestimmt. Die Einrichtung einer eigenen Fachklasse ist nur mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Studienangebot & Ausbildungsberuf im Studienjahr möglich. In der Startphase genehmigt das Bay. Kultusministerium eine kleinere Anzahl (ca. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer).
  3. Sonstiges: Eigenstudium, Seminare im Unternehmen, überbetriebliche Schulungen

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Bei welchen Unternehmen kann ich mich für meine duale Studienmöglichkeit bewerben?
Die Eingangsvoraussetzungen, um gemeinsam mit der Hochschule auszubilden, sind für Unternehmen jeder Größe gut zu erfüllen. Ihr müsst zusammen folgende Punkte bewältigen.

  1. Das Unternehmen bietet dir einen Vertrag, worin die Kooperation zwischen euch geregelt ist.
  2. Musterverträge gibt es bei der IHK, den Handwerkskammern oder hochschule dual.
  3. Ihr müsst die Regeln zum praktischen Studiensemester einhalten.
  4. Dein Unternehmen muss der Hochschule gewährleisten, dass umfassende Qualität in der Praxisausbildung vorhanden ist und sie fachlich an der späteren Berufstätigkeit ausgerichtet ist.
  5. Im Unternehmen gibt es einen Mentor, der dich während der Praxisphasen coacht und für die Hochschule als Ansprechpartner da ist.