Studium und Praktikum im Ausland

Auslandserfahrung – sei es durch einen Studienaufenthalt oder ein studienbezogenes Praktikum im Ausland – gehört inzwischen zum Anforderungsprofil der meisten Führungspositionen. Interkulturelle Kompetenzen und verhandlungssichere Sprachkenntnisse lassen sich am besten bei einem längeren Auslandsaufenthalt erwerben. Dabei bekommt zunehmend eine zweite Fremdsprache neben Englisch Bedeutung für die künftige berufliche Karriere.

Nach einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) legen Arbeitgeber heutzutage größeren Wert auf Auslandserfahrung als auf kurze Studiendauer. Die Hochschule Ansbach rät deshalb den Studierenden, die Möglichkeiten zu nutzen, die schon während des Studiums angeboten werden, sei es als Studiensemester an einer Partnerhochschule oder als studienbezogenes Praktikum bei einer internationalen Firma.

Outgoing im Überblick

Studium im Ausland

Ein Studiensemester oder -jahr im Ausland erweitert nicht nur den fachlichen Horizont um eine internationale Komponente, sondern festigt und erweitert auch die Fremdsprachenkenntnisse und trägt zum Erwerb interkultureller Kompetenzen bei. Dies dient der persönlichen Entwicklung und der Verbesserung der Berufsaussichten. Die Anerkennung der im Ausland erbrachten Prüfungsleistungen auf das Studium zu Hause verhindert unnötige Verlängerungen der Studiendauer.

Auslandsstudium als "Free Mover"

Prinzipiell können Studierende an jeder ausländischen Hochschule ihrer Wahl ein Gastsemester absolvieren. Man sollte sich jedoch im Vorfeld genau über die anfallenden Kosten informieren und mit den Dozenten der Heimathochschule die fachliche Anerkennung des Auslandssemesters absprechen.

Länderinformationen und eine Datenbank zur Suche nach einer geeigneten Gasthochschule finden Sie am besten auf www.daad.de/de/im-ausland-studieren-forschen-lehreninnen.

Außerdem bieten zahlreiche Agenturen die Vermittlung von Studienplätzen an ausländischen Hochschulen an.

Auslandsstudium an einer Partnerhochschule

Das Studium an einer Partnerhochschule hat den Vorteil, dass das Bewerbungsverfahren vereinfacht ist, das International Office feste Ansprechpartnerinnen hat und die Studiengebühren im Vorfeld eindeutig feststehen und für Studierenden aus Ansbach oft sogar reduziert sind.

Ein Studium im Rahmen des ERASMUS+ Programms der Europäischen Kommission hat zudem den Vorteil, dass an den Partnerhochschulen überhaupt keine Gebühren erhoben werden und die Studenten der Hochschule Ansbach einen Mobilitätszuschuss erhalten.

Planung des Studienaufenthalts im Ausland

Es empfiehlt sich, sich bereits zu Studienbeginn über die Möglichkeiten für ein Austauschstudium/-praktikum zu informieren. Das International Office bietet regelmäßig Infoveranstaltungen an, die allen Interessierten offen stehen und bei der Entscheidung für eine Gasthochschule hilfreich sein können. Die Termine werden durch Aushang und per Rundmail bekannt gegeben.

Finanzierung des Auslandsaufenthaltes

Je nach Art des Studienvorhabens können Zuschüsse zu den Reise- und Lebenshaltungskosten beantragt werden. Siehe „Stipendien und Förderungen"

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die zusätzlichen Kosten eines Auslandssemesters in der Regel nicht durch staatliche Fördergelder aufzufangen sind. Es empfiehlt sich also, sich bereits lange im Vorfeld Gedanken über die Finanzierung zu machen.

Praktikum im Ausland

Generell müssen sich Studierende selbst um einen Praktikumsplatz im Ausland kümmern - die Hochschule Ansbach kann keine spezielle Unterstützung bei der Platzsuche anbieten.

Das ERASMUS+ Programm fördert auch Praktika bei Gasteinrichtungen (Firmen) im europäischen Ausland*. So können die Studierenden Praxiserfahrung sammeln und sich zugleich Fremdsprachen- und interkulturelle Kompetenzen aneignen.

Arbeitsaufenthalte mit einer Dauer von 2 bis 12 Monaten können gefördert werden, unabhängig davon, ob es sich um das obligatorische Praxissemester oder ein freiwilliges Praktikum handelt.

Auch für Praktika außerhalb Europas gibt es diverse Förderungsmöglichkeiten.

*Ausgeschlossen sind dabei EU-Einrichtungen und Organisationen, die EU-Programme verwalten.

Summer Schools (externe Anbieter)

Im Sommer ins Ausland und gleichzeitig etwas für das Studium tun? Das ermöglicht eine Summer School! Summer Schools sind zumeist zwei- bis vierwöchige Bildungsaufenthalte an einer ausländischen Universität oder Hochschule und finden in den Semesterferien statt. Eine Summer School bietet fächerspezifische oder interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und/oder Sprachkurse an. Die Kurse werden in der Landessprache oder auf Englisch gehalten und ermöglichen es dadurch die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Ein Kulturprogramm mit Ausflügen und Besichtigungen wird meist ebenso geboten und ermöglicht so das Land und die Kultur kennenzulernen. Einige Hochschulen in Deutschland bieten auch die Möglichkeit an einer internationalen Summer School teilzunehmen. Die Lehrsprache ist meist Englisch. Um die passende Summer School zu finden informiert man sich am Besten auf den Seiten der einzelnen Hochschulen. Wichtig: Für den Besuch einer Summer School fällt in der Regel eine Kursgebühr an.

 

Summer School 2021:

 

SeAMK  Summer School 2021 – „Towards for a Sustainable Future”
Standort: Seinäjoki, Finnland
Datum: 2021
Bewerbungsfrist: will be opened in 2021.
Info: www.seamk.fi/summer-school

VAEA „Summer University Namibia 2021” – Namibia University of Science and Technology 
Standort: Namibia, Afrika
Datum: 24.07. bis 21.08.2021
Bewerbungsfrist: 30.04.2021
Info: www.vaea.at
Info Summer University 2021

 

    Stipendien und Förderungen

    Stipendien und Zuschüsse zu Auslandsstudienaufenthalten können über folgende Einrichtungen bzw. Programme beantragt werden (ACHTUNG: alle Förderanträge müssen vor dem Antritt des Auslandsaufenthaltes gestellt werden!):

    ERASMUS+ Programm der Europäischen Kommission
    s. ERASMUS+

    PROMOS Programm
    s. PROMOS

    Programm "Internationalisierung der Hochschulen" des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst
    s. Zuschüsse StMWK

    Bayerische Hochschulzentren
    Bayerisches Hochschulzentrum für China (BayCHINA)
    Bayerisches Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südosteuropa
    Bayerisch-Indisches Zentrum
    Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT)
    Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum 

    Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
    Stipendien für deutsche Studierende und Graduierte

    Fulbright-Programm (USA)
    Fulbright-Stipendien und Fulbright-Reisestipendien für Studierende und Graduierte

    Sprachliche Vorbereitung

     

    Unser Sprachenzentrum steht Ihnen mit verschiedenen Sprachangeboten zur Verfügung.

    Das Sprachen-Angebot der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb)

    Die vhb bietet für die Studierenden ihrer Trägerhochschulen entgeltfrei mehr als 30 Kurse zu folgenden Sprachen an: Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch.

    Mehr Informationen gibt es hier.  

    Anerkennung der Studienleistungen

    Der Antrag auf Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen sollte im auf die Rückkehr folgenden Semester gestellt werden.

    Nähere Informationen und das Antragsformular finden Sie hier.

    Es empfiehlt sich, vor jedem Studienaufenthalt an einer internationalen Hochschule im Vorfeld zu klären, welche Kurse auf das Studium an der Hochschule Ansbach anerkannt werden können!

    Hierfür kann das, vom International Office bereitgestellte,Learning Agreement für Freemover verwendet werden. Studierende, die durch die Programme ERASMUS+ oder PROMOS gefördert werden müssen verpflichtend das zur Förderlinie gehörende Learning Agreement ausfüllen (s. ERASMUS+ oder PROMOS).

    Partnerhochschulen

    Die Hochschule Ansbach pflegt Partnerschaften zu Hochschulen in aller Welt. Die Kooperationen umfassen unterschiedliche Aktivitäten wie Studierendenaustausch, Dozentenaustausch und Austausch von nicht-wissenschaftlichem Hochschulpersonal.

    Finden Sie die passende Partnerhochschule HIER.

    Internationalisierungsstrategie der Hochschule Ansbach