Studienüberblick

 

Der Masterstudiengang "Medienwirkungen und Medienpsychologie" (MUM) befasst sich mit psychologischen Ansätzen zur Erklärung von Mediennutzung und Medienwirkung.

Medien bestimmen inzwischen unser Leben zentral und umfassend: vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, in der Lern- und Berufswelt sowie in der Freizeit und im Familienleben gleichermaßen. Medien befriedigen dabei unsere elementaren Bedürfnisse: von der Information, über Unterhaltung bis hin zu Kommunikationswünschen und zur sozial-emotionalen Identifikation. Dabei haben mediale Angebote und Botschaften aufgrund ihres komplexen Wirkungspotenzials nicht nur eine zentrale individualpsychologische Relevanz, sondern auch eine enorme sozial-gesellschaftliche Bedeutung und politische Dimension.

Hier zeigt sich der hochaktuelle Ansatz des Studiengangs „Medienwirkungen und Medienpsychologie“, der ein ebenso spannendes wie wichtiges Feld als zentralen Studieninhalt hat. Dies hat unlängst auch die Deutsche Gesellschaft für Psychologie hervorgehoben: „In unserer modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft ist der Bedarf an psychologischen Ansätzen zur Erklärung von Mediennutzung und Medienwirkung enorm gewachsen. Psychologische Theorienbildung und Forschung sind zentral gefordert.“  Dieser Forderung will der Studiengang mit seinem dezidierten Forschungsprofil Rechnung tragen. Eine Ausrichtung, die sich auch im Curriculum mit mehreren Modulen niederschlägt.

Die vielfältigen Ebenen der Medienwirkungen korrelieren mit dem anderen, in gleicherweise hochaktuellen Schwerpunkt des Studiengangs: die Medienpädagogik und deren Ansatz, alle Gesellschaftsmitglieder, insbesondere Kinder und Jugendliche, bei einem kompetenten und reflektierten Umgang mit Medien und deren Inhalten zu unterstützen. Hierzu zählt auch das Vermitteln einer Bedienkompetenz im medialen Bereich, um eine angemessene soziale Teilhabe im digitalen Zeitalter zu ermöglichen.

Aktuelle Studien wie die des „Deutschen Kinderhilfswerks“ vom Herbst 2021 zeigen, welche enorme Bedeutung das Erlernen von Medienkompetenz erreicht hat. Vor allem Kinder und Jugendliche sind mit den Herausforderungen und Gefahren der vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter oftmals überfordert und fühlen sich alleine gelassen. Denn sowohl Medienanbieter als auch Schulen und Elternhäuser scheinen für einen kompetenten Umgang mit Medien weder die passenden Antworten noch Hilfestellungen bei der Hand zu haben. Gerade hier setzt der Studiengang mit seinen Inhalten und Studienzielen an.

 

KurzformMUM
StudienartVollzeit
Regelstudienzeit3 Semester
AbschlussMaster of Science (M.Sc.)
StudienstartWintersemester
Zulassungsbeschränkungspezifisch
VorlesungsortAnsbach
UnterrichtsspracheDeutsch
StudiengangleitungProf. Dr. Markus Paul
StudienfachberatungProf. Dr. Markus Paul
Studierendenservicestudierendenservice.mum(at)hs-ansbach.de

Zulassungsvoraussetzungen

Zugelassen werden können Bewerber:innen mit einem erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium in einem einschlägigen Studiengang. Als einschlägig gelten Psychologie, Journalistik- bzw. Journalismusstudiengänge oder ein medien- und kommunikationswissenschaftliches Studium an einer deutschen Hochschule mit mindestens 210 ECTS-Leistungspunkten oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss. Soweit Bewerber*innen ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder einen gleichwertigen Abschluss nachweisen, für den weniger als 210 ECTS-Punkte, jedoch mindestens 180 ECTS-Punkte vergeben wurden, ist Voraussetzung für das Bestehen der Masterprüfung der Nachweis der fehlenden Leistungspunkte aus dem fachlich einschlägigen grundständigen Studienangebot der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach. Neben einem erforderlichen Mindestnotendurchschnitt aus dem Bachelorstudium müssen alle Bewerbe*innen zudem ein Exposé zu einer eigenständigen Forschungsidee bzw. Untersuchungsgegenstand einreichen. Dieses Exposé wird nach einem Punktesystem bewertet. Genauere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Anlage 2 der Studien- und Prüfungsordnung von MuM, S. 7-8.

Schwerpunkte im Studiengang

  • Grundlagen der Psychologie 
  • Medienpsychologische Fragestellungen
  • Medienrezeption und Medienwirkungen
  • Medienpädagogik und Medienbildung
  • Medien und Gesellschaft
  • Grundlagen der empirischen Forschungsmethoden
  • Konzeption und Durchführung eigenständiger empirischer Forschungsvorhaben

Studienaufbau

Kompetenzen unserer Absolvent*innen

  • Wissen über das menschliche Denken, Fühlen und Erleben sowie die Aufnahme und Verarbeitung von medial vermittelten Informationen und Botschaften und deren vielfältigen sozial-gesellschaftlichen Implikationen
  • Fähigkeit, die Wirkungsweisen von medialen Inhalten zu beschreiben, analysieren und zu evaluieren
  • Fähigkeit, unterschiedliche Zielgruppen im Hinblick auf Medienkompetenz, Medienbildung und Medieneinsatz zu beraten und den reflektierten Umgang mit Medien und medialen Inhalten zu schulen
  • Darauf aufbauend die Fähigkeit, digitale Qualifizierungs- und Beratungsangeboten zu konzipieren und zu implementieren
  • Kompetenz, Medienbotschaften und -angebote im Hinblick auf intendierte Funktionen und nutzergerecht zu konzipieren, entwickeln und zu gestalten
  • Kompetenz, Medienangebote zielgruppenspezifisch zu planen und innovativ weiterzuentwickeln
  • -Methodische Sicherheit, eine empirische Untersuchung eigenständig zu konzeptionieren und umzusetzen

Mögliche Berufsfelder

  • Wissenschaftliche Forschung
  • Medienpädagogik
  • Medienbildung
  • Werbebranche
  • Consulting
  • Unternehmenskommunikation
  • Marketing
  • Medienwirtschaft
  • Medienentwicklung

Personen

Prof. Dr. Markus Paul – Ansprechpartner Studiengangleitung MUM

Prof. Dr. Markus Paul

Ansprechpartner Studiengangleitung MUM

0981 4877-111 65.1.6 nach Vereinbarung vCard

Prof. Dr. Markus Paul

Prof. Dr. Markus Paul – Ansprechpartner Studiengangleitung MUM

Ansprechpartner Studiengangleitung MUM

Funktionen:

  • Vizepräsident
  • Professor Ressortjournalismus (RJO)
  • Professor Internationales Management (BIM)
  • Professor Multimediale Information und Kommunikation (MIK)
  • Stellvertretender Vorsitzender Prüfungskommission Multimediale Information und Kommunikation (MIK)
  • Stellvertretender Vorsitzender Prüfungskommission Ressortjournalismus (RJO)
  • Leiter Projekt Inklusive Hochschule
  • Hochschulsportbeauftragter

Lehrgebiete:

  • Crossmedialer Journalismus
  • Medienethik
  • Sport-Journalismus
  • Medien-Wirkungsforschung

Vita:

  • Prof. Dr. Markus Paul war zuletzt Mitglied der Chefredaktion der Nürnberger Zeitung. Dort leitete er den Newsdesk und war zuständig für das zentrale Nachrichtenmanagement sowie die Blattplanung und -aufmachung. Zudem betreute er die Jahresrückblicke und publizistische Sonderprojekte. Zuvor war er nach seinem Redaktionsvolontariat lange Jahre Redakteur im Politikressort der Nürnberger Zeitung.
  • Markus Paul hat Geschichte und Germanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studiert (Magister Artium). Nach seinem Studium promovierte er in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft und forschte und lehrte als wissenschaftlicher Mitarbeit an der Universität Erlangen am Lehrstuhl Prof. Dr. Verweyen.
  • Seit März 2012 lehrt er als Professor an der Hochschule Ansbach im Studiengang Ressortjournalismus.
  • Er ist zudem Rezensent der Online-Zeitschrift "r:k:m - rezensionen: kommunikation: medien" (http://www.rkm-journal.de/archives/16183).
Ralph-Peter Kappestein – Leiter Studierendenservice der School of Business and Technology (SBT)

Ralph-Peter Kappestein

Leiter Studierendenservice der School of Business and Technology (SBT)

0981 203633-16 BHS 3.02 (Brauhausstraße 15, 91522 Ansbach) nach Vereinbarung vCard

Ralph-Peter Kappestein

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Funktionen:

  • Leiter Studierendenservice der School of Business and Technology (SBT)