Steckbrief

ProjektpartnerKlinik Bad Windsheim, Stadt Bad Windsheim, Landkreis Neustadt/Aisch Bad Windsheim
ForschungsteamLeonie Hugo (M. Sc.), Dunja Zöller (M. Sc.), Prof. Sascha Müller-Feuerstein (Leitung) und Studenten der Fakultät Medien
Idee und BeratungDr. Wolfgang Anderer, Chefarzt der Akutgeriatrie und Josefine Mühlroth, M. Sc. Gerontologin der Klinken des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim
FinanzierungMinisterium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Klinik Bad Windsheim, Stadt Bad Windsheim
Zeitraum24 Monate

Worum geht es?

Pflegende Angehörige brauchen im digitalen Zeitalter schnell abrufbare Online-Informationen zum Versorgungsangebot in der Region. Deshalb wird im Projekt NeaWiS ein Webportal realisiert, das gebündelte Informationen zu Versorgungsstrukturen für ältere pflege- und hilfsbedürftige Menschen im Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim anbietet.

Ansprechpartnerin

Leonie Hugo hat ihren Master 2018 im Bereich Public Health absolviert und arbeitet seit dem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Ansbach. Während ihres Studiums hat sie sich intensiv mit Versorgungsstrukturen beschäftigt und im Bereich Gesundheitsmanagement Projekte für verschiedene Unternehmen umgesetzt.

Kontaktdaten: leonie.hugo@hs-ansbach.de

Fragen an Leonie Hugo

Wie lautet das Ziel Ihres Projektes?
„Wir möchten den Senioren und ihren pflegenden Angehörigen im Landkreis Neustadt/Aisch Bad Windsheim durch NeaWiS umfassende Informationen zu der Versorgungsstruktur auf eine Website bringen. Dadurch sollen die Angehörigen entlastet werden und die Plattform sowohl Pflegeanbietern als auch den Patienten als Basis für Beratungsgespräche dienen.

Wie war Ihre Vorgehensweise?
„Zunächst haben wir nach Portalen und Angeboten im Landkreis recherchiert und uns mit der Klinik über einen möglichen Aufbau des Portals beraten. Zudem haben wir Anbieter und Fachstellen befragt welche Informationen sie im Portal einstellen möchten, um sie möglichst gut in das Projekt einzubeziehen. Aus diesen Ergebnissen haben wir Kategorien gebildet und die Anbieter thematisch sortiert.“

 Was ist das Besondere an NeaWis?
„Wir nehmen den Nutzer an die Hand und unterstützen ihn dabei, für seine spezielle Situation den richtigen Ansprechpartner mit der geeigneten Dienstleistung zu finden. Zusätzlich helfen Fallbeispiele und kurze Erklärungen die eigene Situation einzuschätzen. Eine weitere Besonderheit ist, dass eingeloggte Nutzer die Möglichkeit haben, ihre Daten für sich zu strukturieren und abzuspeichern.“

Wie profitieren die Nutzer von Ihrer Plattform?
„Die Senioren und ihre pflegenden Angehörigen gelangen auf unserem Portal schnell zu den notwendigen Informationen, da sie alles gebündelt auf einer Website finden. NeaWiS hilft den Nutzern neue, unbekannte Dienstleistungen zu entdecken. Von einem gut informierten Patienten profitieren auch die Pflegeanbieter und Kliniken, da sich die Beratungszeit verkürzt und sich die Anbieter auf die individuellen Bedürfnisse der Senioren konzentrieren können.“

Inwiefern profitiert die Hochschule Ansbach von NeaWiS?
„Wir als Hochschule profitieren von NeaWiS, da wir unsere theoretischen Fachkenntnisse im Gesundheitswesen in einem Projekt, im Kernwirkungsbereich der HS Ansbach anwenden können. Dadurch sind wir als Hochschule in der Region präsent und empfehlen uns für weitere Aufträge.“

Welche Fachkompetenz bringt Ihr Forschungsteam mit?
„Frau Zöller und Ich besitzen im Bereich Gesundheit ein Gespür für aktuelle Trends und Bedürfnisse der Kliniken und Pflegeanbieter. Während sie sich intensiv mit der Barrierefreiheit für Senioren in den Digitalen Medien beschäftigt, verfüge ich über Projekterfahrung im Gesundheitsmanagement. Gemeinsam mit unseren Journalismus- und Multimedia-Studenten vereinen wir im Projekt NeaWiS Gesundheits- und Medienkompetenz.“

Das Interview führte Benno Krieger.

Hier geht´s zur NeaWiS-Plattform (externer Link).

„Die digitale Informationsplattform NeaWiS bietet uns im Akutkrankenhaus eine großartige Unterstützung in der Arbeit mit hilfesuchenden Patienten und Angehörigen. Mithilfe von verständlich erklärten Fallbeispielen und gut recherchierten Dienstleistungsanbietern im ländlichen Raum können auch Menschen mit geringen PC-Kenntnissen das Portal schnell und unkompliziert nutzen.“

Josephine Mühlroth