ERASMUS+ Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.

Zu Fort- und Weiterbildungszwecken kann ein Aufenthalt von Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an einer aufnehmenden Hochschule mit ECHE oder an einer sonstigen in einem anderen Programmland ansässigen Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.

Welche Bedingungen gibt es?

Der Auslandsaufenthalt dauert mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate.

 

Wer kann teilnehmen?

Mit dem Programm kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden wie zum Beispiel:

  •     Allgemeine & technische Verwaltung
  •     Bibliothek
  •     Fachbereiche
  •     Fakultäten
  •     Finanzen
  •     International Office
  •     Öffentlichkeitsarbeit
  •     Studierendenberatung
  •     Technologie & Transfer

Das Ziel dieser Programmlinie ist es vorrangig Mitarbeiter, die im direkten Kontakt mit den Studierenden stehen und die eine Fort- oder Weiterbildung absolvieren, die einen direkten Mehrwert für die Studierenden hat, zu fördern. Dabei handelt es sich insbesondere um Mitarbeiter der Verwaltung sowie wissenschaftsunterstützendes Personal.

Weiterbildungsformate (Beispiele):

  •     Hospitationen
  •     Job Shadowing
  •     Studienbesuche
  •     Teilnahme an Workshops und Seminaren
  •     Teilnahme an Sprachkursen

Leistungen:

  •     Erstattung von Fahrtkosten nach Pauschalen (s. Fördersätze Dozenten- und Personalmobilität)
  •     Erstattung von Aufenthaltskosten in nach Zielländern gestaffelten Pauschalen (s. Fördersätze Dozenten- und Personalmobilität)
  •     Personen mit eingeschränkter Mobilität können Sondermittel beantragen

Vorteile

  •     Aufenthalt auf der Basis eines vorab erstellten Arbeitsprogramms
  •     fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  •     Unterstützung der internationalen Mobilität von Studierenden, Lehr- und Verwaltungspersonal durch interkulturelle Sensibilisierung
  •     Stärkung der eigenen Kompetenzen
  •     Ausbau und Vertiefung von Netzwerken
  •     Förderung der Zusammenarbeit der Hochschule Ansbach mit Unternehmen

Weitere Informationen unter www.eu.daad.de/stt

Hinweise

Dem International Office stehen für diese Programmlinien begrenzte Mittel zur Verfügung.

Gemäß den Vorgaben der europäischen Kommission werden vorrangig Mobilitäten gefördert, die zur Vorbereitung künftiger Kooperationsprojekte dienen, oder einen positiven Effekt auf die Internationalisierungsstrategien der betroffenen Entsende- und Gasteinrichtungen haben. Des Weiteren werden Mobilitäten, die eine positive Auswirkung auf den fachlichen Austausch oder den Austausch von Lehrinhalten und –methoden haben, gefördert. Insbesondere der direkte Mehrwert für die Studierenden wird berücksichtigt. So sind Mobilitäten im Rahmen der Fort- und Weiterbildung vorrangig zu fördern, wenn die Maßnahme eine direkte positive Auswirkung für die Studierenden hat, wie etwa die Verbesserung des Betreuungsangebots des Studierendenservice durch die Teilnahme an einer Mobilität.

Eine wiederholte Förderung ist grundsätzlich möglich, jedoch sollen Fördermittel zuerst an Mitarbeiter/innen vergeben werden, die noch keine Erasmus-Mobilität durchgeführt haben.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt im Arbeitskreis Auslandsangelegenheiten.

Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

 

Weiterführende Informationen

Bewerbungsablauf

Grundlage für den Austausch von Dozenten im Rahmen von Erasmus+ sind bilaterale Kooperationsabkommen zwischen der Hochschule Ansbach und einer Partnerhochschule im Ausland. Daher ist eine Erasmus-Mobilität nur an einer der ERASMUS+ Partnerhochschulen der Hochschule Ansbach möglich. Wollen Sie zur Kooperationsanbahnung in eines der Erasmus+ Programmländer reisen, so sprechen Sie dies bitte mit dem International Office ab.

Wie bewerbe ich mich?

Um sich für Fördermittel im Rahmen von ERASMUS+ zu Lehrzwecken zu bewerben, folgen Sie bitte den unten genannten Schritten.


Auswahlkriterien

  •     Vorhandene Sprachkenntnisse (Unterrichts- und Landessprache)
  •     Inhalt des Lehrprogramms
  •     Besonderer Nutzen (Mehrwert) des Lehraufenthaltes hinsichtlich der Internationalisierungsstrategie der Hochschule Ansbach
  •     Pflege existierender oder Anbahnung neuer Kooperationsprojekte
  •     Erwartete Ergebnisse und Effekte (z.B. auf die berufliche Weiterentwicklung der Lehrkräfte und auf die Kompetenz der Studierenden beider Einrichtungen)


Bewerbungsablauf

  •     Antrag beim International Office an der Hochschule einreichen und Anhänge beilegen
  • Folgende Anlagen sind beizufügen:
  •     Ausgefüllter Dienstreiseantrag
  •     Erklärung zur Reisekostenabrechnung

Die Bewerbung ist laufend möglich. Die Auswahl der Bewerber erfolgt im Arbeitskreis Auslandsangelegenheiten. Die Bewilligung erfolgt unter Berücksichtigung der genannten Kriterien sowie der Verfügbarkeit der Mittel.


Hinweise

Dem International Office stehen für diese Programmlinien begrenzte Mittel zur Verfügung.

Gemäß den Vorgaben der europäischen Kommission werden vorrangig Mobilitäten gefördert, die zur Vorbereitung künftiger Kooperationsprojekte dienen, oder einen positiven Effekt auf die Internationalisierungsstrategien der betroffenen Entsende- und Gasteinrichtungen haben. Des Weiteren werden Mobilitäten, die eine positive Auswirkung auf den fachlichen Austausch oder den Austausch von Lehrinhalten und –methoden haben, gefördert. Insbesondere der direkte Mehrwert für die Studierenden wird berücksichtigt. So sind Mobilitäten im Rahmen der Fort- und Weiterbildung vorrangig zu fördern, wenn die Maßnahme eine direkte positive Auswirkung für die Studierenden hat, wie etwa die Verbesserung des Betreuungsangebots des Studierendenservice durch die Teilnahme an einer Mobilität.

Eine wiederholte Förderung ist grundsätzlich möglich, jedoch sollen Fördermittel zuerst an Mitarbeiter/innen vergeben werden, die noch keine Erasmus-Mobilität durchgeführt haben.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt im Arbeitskreis Auslandsangelegenheiten.

Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Fördersätze Dozenten- und Personalmobilität

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Mobilitäten zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebens-haltungskosten in den Zielländern. Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

Ab dem Förderjahr 2018 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag. Vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Zielland 

Stückkosten je Tag
pro Teilnehmer bis zum 14. Tag der Aktivität (ohne Reisetage)
Stückkosten je Tag
pro Teilnehmer vom 15. bis 60. Tag der Aktivität (ohne Reisetage)
70% des Satzes

Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

180 EUR126 EUR

Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

160 EUR112 EUR

Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

140 EUR98 EUR

Fahrtkostenerstattung

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Die angezeigte Distanz im Rechner entspricht der einfachen Entfernung. Der aus der Tabelle mit dieser Distanz ermittelte Stückkostenbetrag bezieht sich auf die gesamte Fahrt (Hin- und Rückfahrt).

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

Entfernung

Stückkostenbetrag

10km - 99km

20 EUR

100km - 499km

180 EUR

500km - 1.999km

275 EUR

2.000km - 2.999km

360 EUR

3.000km - 3.999km

530 EUR

4.000km - 7.999km

820 EUR

8.000km und mehr

1500 EUR

 

Reisetage

Es kann pro Mobilität maximal ein zusätzlicher Tag für An- oder Abreise gefördert werden. Dieser ist bei Antragsstellung kenntlich zu machen.

Hinweis:

Ein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder auf eine bestimmte Förderhöhe besteht nicht.

Zero Grant-Förderung

Die Förderung von Personen ohne finanziellen Zuschuss für den vollständigen Aufenthaltszeitraum ist möglich (Zero Grant-Geförderte). Diese Personen müssen alle Erasmus+ Förderkriterien erfüllen.

Zusätzliche finanzielle Förderung

Dozenten/innen oder Mitarbeiter/innen in einer sozialen Notlage sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder chronisch Kranke haben die Möglichkeit, im Rahmen des ERASMUS+ Programms eine zusätzliche finanzielle Förderung für weitere anfallende Kosten zu beantragen. Informationen dazu erhalten Sie im International Office.

Ablauf von Erasmus+

Wie läuft Erasmus+ ab?

Um Ihnen den Ablauf von Erasmus vereinfacht darzustellen, stellt das International Office eine Checkliste mit Ablaufplan zur Verfügung.

Im Folgenden erfahren Sie, welche Schritte vor und während der einzelnen Mobilitätsphasen zu erledigen sind und wann die Förderung ausbezahlt wird.

Bewerbung

  •     Antragsformular

    Bitte füllen Sie das Antragsformular aus und senden es mit den benötigten Anlagen an das International Office.

    Für Lehraufenthalte:

    - Dienstreiseantrag (s.u.)

    Für Fort- oder Weiterbildungsaufenthalte

    - Dienstreiseantrag (s.u.)
    - ein Schreiben in dem auf die, auf der Bewerbungsseite genannten, Kriterien eingegangen wird

  •     Dienstreiseantrag

    Ein Lehraufenthalt oder eine Fort- oder Weiterbildungsreise mit Erasmus+ ist eine dienstliche Angelegenheit. Deshalb muss ein Dienstreiseantrag gestellt werden. Den Dienstreiseantrag finden Sie auf dem Laufwerk O (Vorlagen/ Vorlagen Finanzen). Dort befindet sich auch ein Merkblatt mit Hinweisen zum Ausfüllen des Dienstreiseantrags.

Vor dem Auslandsaufenthalt

  •     Mobility Agreement Staff Mobility for Teaching oder Training

    Vor der Ausreise muss das Mobility Agreement gemeinsam mit dem International Office ausgefüllt und von Ihnen, der Gast- und der entsendenden Einrichtung unterschrieben werden. Im Mobility Agreement werden die Aktivitäten im Ausland beschrieben.

  •     Grant Agreement

    Das Grant Agreement (Fördervereinbarung) legt die genaue Aufenthaltsdauer und die Höhe der Förderung fest. Das International Office übersendet Ihnen nach Eingang des Dienstreiseantrags und des Mobility Agreements das Grant Agreement. Dieses muss vor der Ausreise unterschrieben und dem International Office im Original übergeben werden.

  •     Erklärung über Verzicht auf Reisekostenabrechnung

    Die Erklärung ist vom Teilnehmer/ der Teilnehmerin vorab zu unterschreiben, da die Förderung als Pauschale ausgezahlt wird und deshalb keine Reisekostenabrechnung vorgenommen wird.

  •     Erhalt der Förderung

    Nach Erhalt des unterzeichneten Grant Agreements und des, von allen Parteien unterzeichneten Mobility Agreements, wird die Auszahlung der Förderung angewiesen.

  •     Versicherungsschutz

    Der Teilnehmer muss über ausreichenden Versicherungsschutz (Kranken-versicherung, ggf. Haftpflicht-und Unfallversicherung) für das Gastland verfügen und verpflichtet sich selbst für ausreichenden Versicher-ungsschutz zu sorgen, da mit dem Programm keinerlei Versicherungsschutz verbunden ist. Es gibt die Möglichkeit sich über die DAAD- Gruppenversicherung (kombinierte Kranken-/Unfall- und Haftpflichtversicherung) zu versichern.


Während des Auslandsaufenthalts

  •     Certificate of Attendance

    Die Gasthochschule oder die Einrichtung, die die Fortbildung anbietet, muss die Dauer des Aufenthalts auf dem Certificate of Attendance  bescheinigen. Das ausgefüllte Certificate of Attendance muss ans International Office gesendet werden.  


Nach dem Auslandsaufenthalt

  •     Onlinebericht

    Alle Geförderten erhalten nach dem Ende Ihres Auslandsaufenthalts eine Email von der Europäischen Kommission mit einem Link zu einem Online-Bericht, der innerhalb von 30 Tagen nach Beendigung des Aufenthalts ausgefüllt werden muss.

  •     Bitte reichen Sie nach Ihrem Auslandsaufenthalt die folgenden Unterlagen beim International Office ein:
    •     - den genehmigten Dienstreiseantrag (Kopie)
    •     - das Certificate of Attendance von der Gasthochschule/ Fortbildungseinrichtung


Erst nach Erhalt der Dokumente gilt die Mobilität als abgeschlossen.


Beratung und weitere Informationen

Wenn Sie organisatorische Fragen zur Förderung durch Erasmus haben oder weitere Informationen benötigen können Sie sich gern an das International Office wenden. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Frau Bettina Huhn und Frau Jasmin Singh zur Verfügung.

International Office
Hochschule Ansbach
Residenzstraße 8
91522 Ansbach
Germany
phone: +49 (0) 981/4877-145
fax: +49 (0) 981/4877-228
www.hs-ansbach.de