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3.10.2017
Tag der Deutschen Einheit

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23.10.2017
BAföG-Beratung an der Hochschule

Am 23. Oktober findet an der Hochschule Ansbach ein Sprechtag der BAföG-Beratung des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg statt. [mehr]

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25.10.2017
„Frankreich und Deutschland nach den Wahlen - wie geht es weiter mit der EU?“

Beginn:  18.00 Uhr, Hörsaal 70.1.4, Hochschule Ansbach
Referent: Prof. Henri Ménudier

„Frankreich und Deutschland nach den Wahlen - wie geht es weiter mit der EU?“

Beginn:  18.00 Uhr, Hörsaal 70.1.4, Hochschule Ansbach
Referent: Prof. Henri Ménudier

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31.10.2017
Reformationstag

Nur in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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1.11.2017
Allerheiligen

Christlicher Feiertag. Nur in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen,\r\nRheinland-Pfalz und Saarland.

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Konzeption

Die Idee für diesen Studiengang entstand im Jahr 2003 im Laufe eines Gesprächs von Bernd Heesen (damals Hochschule Furtwangen) mit Gustav Schlecht (Stadt Spaichingen) auf einem Hochschulinformationstag der Stadt Spaichingen, auf dem Bernd Heesen den berufsbegleitenden Studiengang "Executive MBA" der Hochschule Furtwangen präsentierte. In dem anschließenden Gespräch entstand die Idee, dass auch für weitere Zielgruppen, unter Anderem auch für Sportler, berufsbegleitende Studienmöglichkeiten geschaffen werden könnten. In dem Alter, in dem Altersgenossen eine Berufsausbildung oder ein Studium aufnehmen, "opfern" Sportler oft ihre berufliche Karriere, um sich ganz dem Sport widmen zu können. Einige potente sportliche Talente, die vor die Wahl Sport oder berufliche Karriere gestellt werden, entscheiden sich auch gegen die Fortsetzung ihrer Sportlerlaufbahn, um eine Berufsausbildung oder ein Studium aufnehmen zu können. Einige dieser Athleten könnten dem Sport erhalten bleiben, wenn ein attraktives sportbegleitendes Studium angeboten werden könnte. Basierend auf der Idee wurden im Jahr 2003 erste Gespräche mit den Laufbahnberatern der Olympiastützpunkte in Tauberbischofsheim (Sven Ressel), Freiburg (Jürgen Willrett) und Stuttgart (Herbert Wursthorn) geführt, welche die Einrichtung eines derartigen Studienangebots begrüßten. Fraglich war zu dieser Zeit, ob eine ausreichende Anzahl an Sportlern ein solches Studienangebot annehmen würde. Im Jahr 2004 wurden die Gespräche mit Herrn Axel Kuhlen (OSP Bayern) aufgenommen.

In Zusammenarbeit mit den Olympiastützpunkten wurde die Konzeption dieses Studiengangs erarbeitet, um denjenigen Leistungssportlern, die unsere Nation international auf Wettkämpfen und in den Medien repräsentieren, berufliche Perspektiven auch nach dem Ende der sportlichen Karriere aufzuzeigen. Ein speziell auf die Bedürfnisse von Leistungssportlern ausgerichtetes betriebswirtschaftliches Studium, welches es den Sportlern ermöglicht, die Herausforderungen eines staatlich anerkannten Bachelor-Studiums zu meistern und gleichzeitig den hohen Anforderungen des Leistungssports zu genügen, existierte zuvor nicht.

Bemühungen seitens Hochschulen und Olympiastützpunkten in Kooperationsvereinbarungen verbesserte Bedingungen für Sportler zu schaffen, sind in der Vergangenheit oft daran gescheitert, dass trotz guten Willens nicht ausreichend Flexibilität bei der Studienorganisation geschaffen werden konnte, um den Leistungssportlern ein Studium parallel zu ihrer Sportkarriere zu ermöglichen. Ein speziell auf Leistungssportler abgestimmtes Studium kann hier Abhilfe schaffen. Dabei ist eine professionelle Individualbetreuung der Sportler (Coaching), ein kurzfristiges Einschreiben in Kurse, ein flexibles Arrangement zum Ablegen von Prüfungen, ein Angebot von Präsenzveranstaltungen in Blockform und eine professionelle Unterstützung des Fernlernens (Literaturstudium und betreutes Selbststudium) erforderlich.

Unserer Einschätzung nach, besitzen Leistungssportler das Durchhaltevermögen und den Willen sich der Herausforderung eines berufsbegleitenden Studiums zu stellen, wenn das Angebot ihre sportliche Karriere nicht wesentlich einschränkt. Die Situation vor Einrichtung des Studiengangs stellte sich aus unserer Sicht wie folgt dar:

  • Ein konventionelles Studium ließ sich parallel zu einer Sportkarriere nur selten abwickeln, ohne wesentliche Kompromisse in der sportlichen Karriere zu machen.
  • Nach der sportlichen Karriere sind Leistungssportler in der Regel unzureichend auf das Berufsleben vorbereitet/qualifiziert.
  • Ein berufsbegleitendes (Sportkarriere) Studium der  Betriebswirtschaft mit internationaler Ausrichtung, welches die Besonderheiten der Leistungssportler reflektiert, gab es nicht.

Aus diesem Grund etablierte die Hochschule Ansbach im Jahr 2006 den Studiengang "Bachelor of Arts International Management" als berufsbegleitenden Studiengang speziell für Leistungssportler. Daraus können sich aus unserer Sicht folgende Vorteile für die Sportler und deren Förderorganisationen (z.B. Olympiazentren) ergeben:

  • Beitrag zu einer Absicherung der beruflichen Zukunftschancen der Sportler.
  • Sportler, die sonst aus Gründen der finanziellen Absicherung eine Berufsausbildung oder ein konventionelles Studium angestrebt hätten, können dem Leistungssport erhalten bleiben.
  • Sportler, die ein konventionelles Studium nebenher arrangiert haben, und dies auf Kosten von Wettkampfvorbereitung/Training tun mussten, können durch die erhöhte Flexibilität (Selbstgesteuertes Lernen, E-Learning, Terminwahloptionen für Präsenzphasen) nun beide Anforderungen besser verbinden und damit bessere Leistungen sowohl im Studium als auch im Sport erbringen.
  • Die Tatsache, dass Sportler mit anderen Sportlern gemeinsam studieren, schafft ein Lernumfeld, in dem die Sportler sich gegenüber Studierenden "normaler Studiengänge" nicht als Einzelkämpfer vorkommen, die sich ihr Lernen zeitlich ganz anders einteilen können. Im Rahmen dieses Studiums unter Sportlern fällt es leichter, denn alle Studierenden haben vergleichbare Herausforderungen zu meistern.

Advisory Board

Das Advisory Board des Studiengangs hat die Aufgabe zur Weiterentwicklung des Studienprogramms im Interesse der Spitzensportler beizutragen. Die Verantwortlichen der Hochschule Ansbach lassen sich von den Mitgliedern des Advisory Boards beraten.

Zu den Mitgliedern des Advisory Boards gehören je ein Vertreter aller Olympiastützpunkte Deutschlands, der Sprecher der studierenden Spitzensportler.

Fachschaft

Über das Advisory Board hinaus werden die Interessen der studierenden Spitzensportler auch durch die gewählten Studierendenvertreter an der HS Ansbach vertreten. Details dazu finden sich auf der Webseite der Fachschaft.

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