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Studierende des Studiengangs „Biomedizinische Technik“ erhalten schon frühzeitig Einblick in die ärztlich-klinische Praxis

Seit dem Wintersemester 2011 / 2012 gehen Studierende regulär im fünften Semester jeden Dienstagvormittag zum Studium ins Klinikum Ansbach. Ziel ist es, den angehenden Ingenieuren für Biomedizinische Technik frühzeitig einen Einblick in ärztlich-klinische Probleme und Fragestellungen zu vermitteln, in dem sie vor Ort den Klinikärzten bei der Gerätehandhabung über die Schulter schauen und gleichzeitig einen Einblick in den Krankenhausalltag gewinnen können. Dabei rotieren die Studierenden in zwei- bis dreiköpfigen Kleingruppen durch zehn ausgewählte Kliniken und Institute des Klinikums.

Ermöglicht wird dies durch ein Abkommen zwischen dem Klinikum und der Hochschule Ansbach zur Zusammenarbeit zwischen dem Bachelor-Studiengang „Biomedizinische Technik“ und dem Klinikum, das im Juni 2010 verabschiedet worden war und seit dem diesjährigen Wintersemester umgesetzt wird.

Die Studierenden sind von dem Studium am Klinikum begeistert und betonen, dass das Fachpersonal sehr engagiert ist, ihnen viel zeigt und erklärt und auf ihre Fragen eingeht. Neben dem Blick auf die Handhabung der Geräte ist es natürlich auch spannend, den Krankenhausbetrieb, z. B. während einer OP, live zu erleben. „Das Verständnis für ärztlich-klinische Fragestellungen ist für unsere angehenden Ingenieure der Biomedizinischen Technik essentiell, um die zukünftigen Aufgaben in der Entwicklung innovativer Medizintechnologien meistern zu können und damit die Patientenversorgung zu verbessern,“ betont Frau Prof. Tanja Schmidt. „Wir gehen hier gemeinsam mit dem Klinikum Ansbach ganz neue Wege.“


10.1.12/kum