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Ansbacher Studierende beraten das Klinikum Ansbach

Die Projektgruppe mit Manfred Rupp, Personalentwickler des Klinikums

Ist Begeisterung messbar? Ja! Begeisterung kann gemessen werden und spielt z. B. eine Rolle, wenn Schwangeresich entscheiden, in welcher Klinik sie entbinden wollen. Zu diesem Ergebnis kamen die Studierenden Simone Bäuerlein und Kristina Croner, Daniel Metter, Johannes Friedrich und Moritz Hoiss. Unter der Betreuung von Personalentwickler Manfred Rupp und Pflegedirektor Michael Korn sowie Prof. Dr. Jochem Müller von der Hochschule Ansbach. Ihre Fragestellung: Was ist für Schwangere ausschlaggebend, wenn sie sich für eine bestimmte Entbindungsklinik entscheiden?


Um zu dieser Frage aussagekräftige Ergebnissezu erhalten, hat sich die Gruppe für das Kano-Modell entschieden. 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fragebögen liefert diese Methode mit ihrer Einteilung in Basis-, Leistungs- und Begeisterungsmerkmale Aussagen darüber, wie sich die verschiedenen Anforderungen auf die Zufriedenheit der Patienten auswirken. Aus den Ergebnissen können dann auch gleich umsetzbare Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. 

Heraus kam dabei unter anderem die Bedeutung von „Begeisterungsfaktoren“. So würden sich z. B. 65 % der Mütterüber ein Geschenk für sich selbst (also nicht „nur“ für das Baby) freuen; nur 21 % halten das für unerheblich. Die Handlungsempfehlung draus: individuelle Präsente für die Mütter persönlich, beispielsweise Gutscheine für Leistungen unseres Instituts für Physiotherapie,wo sie sich mit einer Entspannungsmassage verwöhnen lassen können. Aber auch eine Handlungsempfehlung zugunsten der werdenden Väter wurde bereits umgesetzt: Ein Kaffeeautomat, ein Flachbildfernseher und ein PC mit Internetzugang werdne ihnen ab sofort das Warten auf den Nachwuchs angenehmer gestalten.