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Mädchen und Technik
Girls'Day
Der Girls'Day gibt Mädchen die Chance technische Berufe und Studiengänge kennen zu lernen. Hochschulen sowie Unternehmen an unterschiedlichsten Orten nehmen an dem Projekt teil und erlauben somit den interessierten jungen Frauen einen Einblick in technische Ausbildungszweige. Nähere Informationen, sowie Veranstaltungen in Ansbach finden Sie unter: http://www.girls-day.de
Girls_go_tech
Das bayerische Projekt „girls_go_tech“ hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen für technische Berufe zu begeistern und gesellschaftliche Klischees abzubauen. Durch Vernetzung, Mentoring, Seminare und verschiedene Veranstaltungen werden Schülerinnen in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen gefördert. Hochschulen geben Informationen zu technischen Studiengängen und bieten Veranstaltungen mit Ingenieurinnen.
An der Hochschule Ansbach werden im Rahmen der Projekte „Girls'Day“ und „girls_go_tech“ Schnuppervorlesungen und Laboreinblicke geboten.
Girls'Day 2011
Fast 60 Mädchen nahmen am 14. April 2011 die Angebote der Hochschule wahr

Auch 2011 konnten fast 60 Mädchen die unterschiedlichen Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten der Hochschule kennen lernen.
Bei der Veranstaltung im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen konnten die Mädchen lernen, im Alltagsleben vorkommende Kunststoffe mit einfachen Experimenten zu unterscheiden. Durch Versuche bekamen sie einen Einblick in die Herstellung unterschiedlicher Kunststoffe und sie konnten im Labor selbst einen Nylon- Faden herstellen.
Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Prof. Dr. Yvonne Leipnitz-Ponto die ingenieurwissenschaftlichen Studienmöglichkeiten an der Hochschule Ansbach auf, unterstützt von engagierten Studentinnen der unterschiedlichen Richtungen, die sich anschließend auch den Fragen der Schülerinnen stellten.

Im Studiengang Industrielle Biotechnologie charakterisierten 20 Mädchen Bakterien anhand eines Katalasetests unter fachkundiger Anleitung von Prof. Dr. Sibylle Gaisser, Dipl.-Ing. (FH) Katrin Köhl und Silke Reimann. Hierbei wurden sie tatkräftig von Studierenden unterstützt.
Virtuelle Welten - Prof. Christian Barta zeigte 10 Schülerinnen: Wie kommen die Schauspieler nach Pandora? Die Teilnehmerinnen wurden fotografiert, arbeiteten an Grafikcomputern und fanden sich zum Schluss in einem Dorf in Mexiko wieder...
Anschließend konnten die Schülerinnen ihre Fragen zu den Studiengängen Multimedia und Kommunikation und Ressortjournalismus bei Prof. Renate Hermann loswerden.
Neben den technischen Studiengängen konnten Mädchen auch technische Berufsausbildungen in der Hochschule kennen lernen. Nach der Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte, Alexandra Horn, informierten sich 10 Mädchen über die Ausbildung zur Fachinformatikerin im Rechenzentrum, kompetent geführt durch die Fachinformatikerin Jasmin Morgalla, Reiner Schmidt, Leiter des Rechenzentrums und Erwin Milbert. Weitere Mädchen nahmen die Gelegenheit wahr, sich den Ausbildungsberuf der Industriemechanikerin genauer anzusehen. In der Werkstatt für Fertigungstechnik beschäftigten sich die Mädchen konzentriert mit Messübungen, kräftig unterstützt von den derzeitigen Azubis zum Industriemechaniker und Werkmeister Peter Komynarski.
"girls_go_tech" am 1. März 2011
30 Sechstklässlerinnen der Realschule Heilsbronn besuchten die Hochschule
Mit großem Eifer und Interesse nahmen die 30 Sechstklässlerinnen und ihre Lehrerinnen die Gelegenheit wahr, unter Anleitung von Studierenden selbst Versuche durchzuführen und einfach einmal "Hochschulluft zu schnuppern".
Den ausführlichen Pressebericht finden Sie hier.
"girls_go_tech" am 22. Juli 2010
10 Mädchen eines Ansbacher Gymnasiums lernen Labore der Hochschule kennen

- Markus Bittrich erklärt das Infrarotspektrometer
Der Vormittag des ganztägigen Programms war bestimmt von der Kunststofftechnik: Was sind überhaupt Kunststoffe? Welche Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten haben unterschiedliche Kunststoffe? Wie kann ich feststellen, aus welchem Kunststoff Alltagsgegenstände hergestellt wurden? Markus Bittrich führte den 10 Mädchen der Q 11/K 12 des Ansbacher Gymnasiums Carolinum und ihrer Fachlehrerin Ellen May u.a. vor, wie sich mit Hilfe eines Infrarotspektrometers die Grundtypen von Kunststoffen unterscheiden lassen.

- Zugversuch
Laboringenieurin Ulrike Grünauer zeigte den Mädchen anschließend, wie Partikelgrößen mit Hilfe der Laserbeugung gemessen werden und für welche praktische Anwendung die ermittelten Kenngrößen eine Rolle spielen. Dabei lernten die Schülerinnen die der Laserbeugung zugrunde liegenden Grundsätze der Optik in einem kleinen Rollenspiel.
Unterschiedliche mechanische Eigenschaften der Kunststoffe konnten an Hand der Zugprüfmaschine dargestellt werden
Den Abschluss des Vormittags bestritt Prof. Dr. Yvonne Leipnitz-Ponto mit einem engagierten Vortrag über die Studienmöglichkeiten an der Hochschule Ansbach, tatkräftig unterstützt von einer fortgeschrittenen Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens, die sich anschließend auch den Fragen der Schülerinnen stellte.

- Elektromotor
Nach der Mittagspause zeigte Dipl.-Ing. (FH) Dieter Jarosch den Mädchen im Labor für Energieverfahrenstechnik den Wirkungsgrad unterschiedlicher Wärmekraftmaschinen, u.a. die Erhöhung der Effizienz einer Gasturbine durch Nutzung der Abwärme und die Wärmeerzeugung mit Hilfe von Wärmepumpen.

- Windenergie
Im Labor für Elektrische Energietechnik führte Laboringenieur Waldemar Karmann den Schülerinnen unterschiedliche Versuchsaufbauten vor, mit denen sich auch die Studierenden im Rahmen von Praktika beschäftigen wie z. B. ein Modell einer Windenergieanlage.

- Labor für Automatisierungstechnik
Abschließend ließen sich die Schülerinnen und ihre Fachlehrerin ein studentisches Projekt zur robotergestützten Automatisierung einer Seifenblasenbefüllungsanlage durch zwei der Projektgruppenmitglieder zeigen. Die Anlage zur Befüllung von Seifenblasenspielzeug erzeugte bleibenden Eindruck bei den Mädchen, die sich auch nicht scheuten, die Studentinnen mit Fragen zu löchern.

