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Hochschule für Innovation überregional erfolgreich: Hochschulgruppe aus Ansbach gewinnt MastersCup in Regensburg
Theoretisches Managementwissen praktisch im Wettbewerb mit anderen Hochschulen anwenden: das ist das Motto des mehrstufigen EXIST-priME-Cup, an dem ein Team der Hochschule Ansbach kürzlich die zweite Stufe gewonnen hat. Der EXIST-priME-Cup ist ein vierstufiger Planspielwettbewerb, den gründungsorientierte Hochschulen, darunter auch die Hochschule Ansbach untereinander austragen. Gespielt wird über das gesamte Bundesgebiet. Die Campus-Cups an den Hochschulen stellen die erste Stufe dar. Der Campus-Cup wurde an der Hochschule Ansbach im November letzten Jahres unter der Federführung der Dozenten Prof. Dr. Barbara Hedderich und Prof. Dr. Thomas Zimmerer gespielt. Die besten Teams spielen in den 42 Master-Cups außerhalb der Hochschulen in namhaften Unternehmen (zweite Stufe) um den Einzug in die insgesamt 6 Professional-Cups (dritte Stufe). Das Finale der im Wettbewerb verbleibenden 12 besten Hochschulteams findet im Herbst 2011 in Berlin statt (vierte Stufe).
Die am EXIST-priME-Cup teilnehmenden Teams simulieren auf allen Spielebenen Unternehmensleitungen, die im Wettbewerb mit anderen Unternehmen stehen und sich hierbei durchsetzen sollen. Es kommt darauf an, über verschiedene Spielperioden hinweg, zentrale unternehmerische Entscheidungen zu treffen, z. B. Preispolitik, Personalplanung, Investition und Finanzierung aussichtsreicher Zukunftsfelder. Zusätzliche Aufgaben, wie Präsentationen, gehen ebenfalls in die Bewertung ein.
Das Team mit den Mitgliedern Magnus Planner, Michael Stirnweiß, Dennis Kummarnitzky und Christian Stocker konnte nach zwei anstrengenden und lehrreichen Tagen im März 2011 bei der Infineon Technologies AG in Regensburg mit Stolz die Siegesurkunde in Empfang nehmen. Das Ansbacher Team startete nach den ersten beiden Spielrunden voll durch und verwies die anderen Teams wie HS Kempten, HS München, Uni Bamberg und HS Hof auf die Plätze. Anders als im Campus-Cup mussten die Teams Ihr Unternehmen und sich selbst nicht vor ihren Professoren, sondern vor einer hochkarätigen Jury der Infineon Technologies AG mit Entscheidungsträgern des Managements präsentieren. Gerade diese Erfahrung, sich in einem virtuellen Markt mit realitätsnahen Rahmendbedingungen konfrontiert zu sehen, unter Zeitdruck und im Wettbewerb entscheiden zu müssen und diese Entscheidungen vor Profis zu vertreten, ist für die Studierenden besonders wertvoll. Somit leistet die Hochschule Ansbach Ihren Beitrag als Hochschule für Innovation für den entsprechenden Praxisbezug zu sorgen.
Das Team ist nun motiviert bis in die Haarspitzen und bereitet sich derzeit im Coaching durch die beiden Professoren auf den Professional Cup vor. Die Zielsetzung ist klar: die Studierenden wollen nach Berlin!
