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Projektkoordinatorin Mentoring-Programme
Dipl.-Ing. (FH) Manuela Sand
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Fax +49 (0)981 4877-302
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Girls´ Day 2016 - SIE weiß, was SIE will!

Girls´Day 2016 an der Hochschule Ansbach

Girls´Day 2016 - SIE weiß, was SIE will!

Samantha (14 Jahre) ist eines von insgesamt 52 Mädchen, die zum diesjährigen Girls´Day, dem bundesweiten Mädchen-Zukunftstag, eines der Veranstaltungsangebote der Hochschule Ansbach nutzten um technische und naturwissenschaftliche Berufe näher kennenzulernen. In der Werkstatt für Fertigungstechnik zeigten ihr Industriewerkmeister Peter Komynarski und seine Kollegin Industriemechanikerin  Swidgard Krabel wie man zum Beispiel Gewinde schneidet, aber auch den Umgang mit der Drehmaschine. Sie weiß jetzt schon, dass Sie sicherlich einen technischen Beruf ergreifen wird, wahrscheinlich den der Industriemechanikerin, der ihr und sechs weiteren Schülerinnen vorgestellt wurde.

Girls´Day 2016 an der Hochschule Ansbach

Unter dem Titel „Science meets  technology“ stellte die ingenieurwissenschaftliche Fakultät der Hochschule Ansbach die beiden Studiengänge „Industrielle Biotechnologie“ und „Biomedizinische Technik“ vor.  Zusammen mit Prof. Dr. Annette Martin und Dipl.-Ing. (FH) Katja Frohnapfel durften 14 Mädchen die DNA einer Tomate extrahieren. Die Mädchen konnten ihr Geschick und Ihre Genauigkeit, die zum Arbeiten im Labor für Molekularbiologie nötig sind, unter Beweis stellen und durften endlich, das in der Schule Gelernte, selbst ausprobieren. Wer hier Erfolg haben will, muss Spaß an praktischer Arbeit haben und sollte teamfähig sein. Für die teilnehmenden Mädchen kein Problem!

Girls´Day 2016 an der Hochschule Ansbach

Elf weitere Mädchen lernten im Chemielabor der Hochschule Ansbach mit einfachen Experimenten, wie man Kunststoffe der verschiedensten Art unterscheiden kann. Sie stellten in kleinen Gruppen einen Nylonfaden her und wurden unter Anleitung von Prof. Dr. Hans-Achim Reimann, Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Grünauer und Labortechnikerin Simone Marxt an die Laborarbeit herangeführt. Abschließend informierte Prof. Dr. Yvonne Leipnitz-Ponto die „Nachwuchswissenschaftlerinnen“, dass Sie in den Studiengängen Angewandte Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Ansbach im Studium nicht nur die graue Theorie lernen. Sie wenden diese in den Laboren der Hochschule auch gleich an.

Girls´Day 2016 an der Hochschule Ansbach

Im Studiengang Wirtschaftsinformatik durften zehn Mädchen in einem echten Entwicklungslabor eine eigene kleine iPhone-App erstellten. Prof. Dr. Wolf Knüpffer und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jasmin Pfaff lüfteten das Geheimnis der Frage: „Alle nutzen Smartphones und Apps - doch wie wird eine App erstellt? Die Vielfältigkeit des Studiums der Wirtschaftsinformatik und die guten Berufsaussichten stellte Prof. Knüpffer den jungen Damen zum Abschluss vor und betonte,  dass gerade die weiblichen Absolventinnen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik häufig besonders erfolgreich sind. Durch ihr diszipliniertes und zügiges Arbeiten haben sich laut Prof. Knüppfer bereits alle Teilnehmerinnen als angehende Wirtschaftsinformatikerinnen bewährt.

Girls´Day 2016 an der Hochschule Ansbach

Von der Teamleistung, welche die zehn Mädchen aus sechs verschiedenen Schulen in der Girls´ Day-Veranstaltung des Studiengangs Ressortjournalismus zeigten, war selbst Dipl.-Ing. (FH) Thomas Brusske-Gabbey überrascht. Gemeinsam mit ihm schafften Sie es, innerhalb eines Vormittags, eine „Sendung“ im TV-Studio der Hochschule zu produzieren. Egal ob vor oder hinter der Kamera, Sie alle zeigten großes Geschick und Interesse für den Ablauf aber auch an der Technik in einem Fernsehstudio. Studiengangleiterin Frau Prof. Renate Hermann M.A. stellte abschließend den Nachwuchsjournalistinnen den Studiengang Ressortjournalismus vor. Sie ist überzeugt, dass der Girls' Day die Potenziale und Stärken junger Frauen fördert und sehr wichtig für deren Berufsorientierung  ist.
Dass junge Frauen Interesse und Talent für technisch-handwerkliche, natur- und ingenieurwissenschaftliche sowie IT-Berufe haben, zeigten die Teilnehmerinnen in allen fünf Veranstaltungen.
Bleibt zu hoffen, dass noch einige andere es wagen einen technischen Beruf zu ergreifen, so wie Samantha, die weiß, was SIE will!

Manuela Sand, Projektkoordinatorin Mentoring-Programme

 

 

 

„Girls’ Day“ 2016 an der Hochschule Ansbach

Auch 2016 beteiligt sich die Hochschule Ansbach mit mehreren Angeboten am Girls´ Day:

Angewandte Ingenieurwissenschaften / Wirtschaftsingenieurwesen

Science meets technology

Ressortjournalismus

Werkstatt Fertigungstechnik/Ausbildung zur Industriemechanikerin

Wirtschaftsinformatik: Wie wird eine App erstellt?

Der Girls´ Day findet bundesweit am 28.4.2016 statt.
Wenn Sie sich für eine Girls´Day-Veranstaltung der Hochschule Ansbach interessieren können Sie sich unter www.girls-day.de darüber näher informieren.

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt online unter www.girls-day.de

„Girls’ Day“ 2015 an der Hochschule Ansbach

Girls´Day 2015
Kathrin Löwenstein (Studiengang RJO)

„Heute beschäftigen wir uns mit der Kultivierung von Saccharomyces cerevisiae“, verkündet Prof. Dr. Sibylle Gaisser. Die Augenpaare von 13 Schülerinnen blicken sie irritiert an. „Wir arbeiten mit Trockenhefe, die sich über Nacht in einem Nährmedium befand“, klärt die Professorin für den Studiengang Industrielle Biotechnologie (IBT) auf. Allgemeines Nicken. Nach einer Sicherheitseinweisung geht es für die Labor-Neulinge ausgestattet mit Schutzbrille und Laborkittel ans Werk. Dann dürfen sie ausprobieren, forschen und vor allem: fragen. Denn der „Girls’ Day“ soll Mädchen neugierig machen – auf Berufsfelder fernab der klassischen Frauendomänen. An der Hochschule Ansbach stellten sich deshalb neben den Laboren der Bachelor-Studiengänge IBT, Wirtschaftsingenieurwesen und Energie- und Umweltsystemtechnik auch zwei Ausbildungsmöglichkeiten vor. Das Hochschulrechenzentrum informierte über den Beruf der Fachinformatikerin, während in der Werkstatt Fertigungstechnik den Teilnehmerinnen die Arbeit einer Industriemechanikerin näher gebracht wurde. Die verschiedenen Angebote der Hochschule reichten von Messübungen über Experimente bis hin zur Herstellung eines Nylonfadens.

„Frauen können das genauso gut wie Männer“, sagt Prof. Tanja Schmidt vom Studiengang Biomedizinische Technik, „deshalb möchten wir ihnen mögliche Arbeitsstellen zeigen“. Schmidt ist Frauenbeauftragte der Hochschule und freut sich über das seit Jahren anhaltende Interesse des potentiellen Nachwuchses. Im Biotechnologielabor wächst derweil mit dem Versuchsverlauf auch der Spaß am Arbeiten mit Pipetten und professionellen Apparaturen. „Naturwissenschaften oder Technik sind eigentlich nicht so mein Ding“, sagt Schülerin Michelle Stoll. Die 15-Jährige sieht den „Girls’ Day“ aber als eine tolle Gelegenheit, um in unbekannte Gebiete hinein zu schnuppern.  Ihre Laborpartnerin Miriam Fodil (15) ergänzt: „In der Schule wird einem nämlich nicht erzählt, was man eigentlich alles studieren kann“.  Und um sich ein noch genaueres Bild davon zu machen, geht es für die Mädchen auch sofort weiter ans Mikroskop.

Weitere Informationen zum Mädchen-Zukunftstag und dem Äquivalent für Jungen finden Sie im Internet unter: www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de

(Kathrin Löwenstein, Studiengang RJO)