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Ressortjournalismus
In den ersten drei Semestern erwerben die Studierenden die Basiskenntnisse für qualifiziertes journalistisches Arbeiten in allen Medienarten. Dabei lernen sie in intensiven Trainingseinheiten die spezifischen Anforderungen von Print, Online, Hörfunk und TV bis hin zu Crossmedia kennen. Flankierende Studienangebote sind Fotojournalismus sowie Kommunikations- und Wirkungsforschung. Weitere Studieninhalte zielen auf die Grundsätze und Strukturen der bestehenden Medienlandschaft gerade auch im Hinblick auf ihre dynamische Entwicklung.

Die Studierenden werden insbesondere dafür sensibilisiert, dass journalistisches Arbeiten ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortung erfordert. Fächer wie Medienethik und Medienrecht stehen deshalb ebenso auf dem Stundenplan wie Recherchestrategien und Quellenanalyse. Es geht also um das journalistische Handwerkszeug schlechthin.

Um sich für ein bestimmtes journalistisches Ressort zu qualifizieren, wählen die Studierenden ab dem 4. Semester einen inhaltlichen Schwerpunkt. Dieser setzt sich aus fachspezifischen Modulen im ausgewählten Themenbereich und verschiedenen Projektmodulen (Crossmedia, Next Media, Virtuelles Lehr-/Lernmodul) zusammen. Die erworbenen Grundkenntnisse im ausgewählten Ressort fließen unmittelbar in praktische Projekte ein.
Im 5. Semester, dem praktischen Studiensemester, sind die Studierenden inhaltlich und multimedial auf den qualifizierten Einsatz in entsprechenden Redaktionen vorbereitet.
Im 6. Semester kehren die Studierenden von ihren Praktikumsstellen an die Hochschule zurück und erwerben weitere ressortspezifische Kenntnisse in einem der gewählten Schwerpunkte und in den jeweiligen Projektmodulen.
Im abschließenden 7. Semester vertiefen sie nochmals das erworbene Wissen aus den Fachmodulen und der Redaktionspraxis durch die Konzeption und Realisierung von journalistischen Multimediaprojekten. Den Abschluss bilden die Bachelorthesis – mit Bachelorarbeit und Kolloquium, bevor den Studierenden der Titel „Bachelor of Arts“ verliehen wird.

Eine weitere Besonderheit des Studienganges: Für den Abschluss zum „Bachelor of Arts“ müssen mindestens zwei Module aus dem Angebot der Virtuellen Hochschule Bayern (www.vhb.org) erfolgreich abgeschlossen sein. So werden die Studierenden frühzeitig mit der Form des „Blended Learning“ vertraut gemacht. Über die eigene Erstellung von entsprechenden virtuellen Lehrmodulen werden sie zudem dafür sensibilisiert, wie das Internet in medienpädagogischer und mediendidaktischer Hinsicht optimal für die Lehre eingesetzt bzw. genutzt werden kann.
Zusätzliche Kompetenzen vermitteln die Wahlpflichtmodule. Sie geben den Studierenden die Möglichkeit, je nach Berufsziel, Begabung und Neigung wichtige Schlüsselqualifikationen zu erwerben:
- Zeitschriftenproduktion: kaspar, Das Stadtmagazin der Hochschule Ansbach
- Online-Produktion: Jupo, das Jugendportal Bayern
- Kreativitätstraining
- Memotechnik
- Wissensmanagement
- Non-verbale Kommunikation
- Interkulturelle Kommunikation
- Rhetorik
- Motivationstraining
- Präsentationstechniken
- Animation (2D/3D)
