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Bioenergie

Biogasanlage
Agentur für Erneuerbare Energien

Die Bioenergie ist die älteste Energiequelle der Menschheit und ist einer der wichtigsten Pfeiler der Bereitstellung erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa. 

Es wird Energie aus gasförmigen, festen und flüssigen Bioenergieträgern bereitgestellt.

Gasförmige Bioenergieträger

Biogas wird überwiegend als Brennstoff in Blockheizkraftwerken verwendet, die neben Strom auch Wärme erzeugen können. Im Jahr 2009 waren deutschlandweit rund 4950 Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung von etwa 1830 MW installiert.

Westmittelfranken ist dabei einer der wichtigsten Standorte für Biogasanlagen. Neben Betreibern von Biogasanlagen haben führende Biogasanlagenbauer und Komponentenhersteller ihren Sitz in Westmittelfranken. 

Feste Bioenergieträger

Seit vielen tausend Jahren wird die Biomasse als Energieträger genutzt. Zur Strom- bzw. zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung werden biogene Festbrennstoffe primär in größeren Anlagen eingesetzt. In Kleinanlagen hauptsächlich zur Wärmebereitstellung. 

Im Jahr 2009 waren 246 Biomasse(heiz)kraftwerke mit einer insgesamt installierten elektrischen Leistung von fast 1200 MW am Netz.

Primär wird Holz verbrannt ca. 6,5 Mio. t im Jahr, da Holz ein klimaverträglicher und regionaler Energierohstoff ist, der konstant energetisch genutzt werden kann.

Die landwirtschaftlich geprägte Region Westmittelfranken bietet ideale Voraussetzungen für die Erzeugung und lokale Verwendung von Biomasse. 

Flüssige Bioenergieträger

Im Verkehrssektor wurden im Jahr 2009 ca. 3,6 Mio. t Biokraftstoff verbraucht, wobei allein 2,5 Mio. t. hiervon der Biodiesel mit ca 72 Prozent ausmachte. Fast der ganze deutsche Verbrauch konnte aus der deutschen Biodieselproduktion bedient werden.

Es werden sowohl importierte Palmöle als auch das heimische Rapsöl als flüssiger Bioenergieträger eingesetzt.

Etwa 1400 Pflanzenöl-Blockheizkraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von rund 310 MW wurden im Jahr 2009 betrieben.