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IT-Strategie

Der Einsatz von Open Source ist seit Gründung der Hochschule im Jahr 1996 wesentlicher Bestandteil der IT-Strategie und hat im Verlauf der Zeit wesentlich an Bedeutung gewonnen. Dies und eine frühzeitige Einführung richtungweisender Technologien wie u. a. Identity Management, Terminalserver-Infrastruktur, ePayment sowie filigraner Sicherheitstechniken stellen flankiert durch eine auf Open Source basierenden IT-Strategie ein solides Fundament für die weitere IT-Entwicklung dar. Neben einem medienbruchfreien ePayment für Accounting und Billing rundet ein Portal mit Single Sign On - Infrastruktur das gegenwärtige Konzept ab und bringt mit der Philosophie "any time, any where, any service, any device" alle Services (File-, Print-Services, Messaging, Campus Management, Learning Management, interne und externe Services) des Hochschulrechenzentrums unter Usability-Aspekten "all-over-the-world" an die Kunden - angefangen vom Staff über Bewerber, Studierende bis hin zu Alumnis. Im Campus Management ist der komplette Student Life Cycle (Bewerber – Immatrikulation – Exmatrikulation - Alumni) prozessorientiert auf Open – und Community Source abgebildet. Darüber hinaus wird der gesamte eLearning-Bereich auf Open Source abgebildet (Ilias). Abgerundet wird die IT-Strategie unter ITIL-angelehnten Support- und Management-Strukturen auf Open Source Basis (OTRS / I-doit) mit einem Single Point of Contact (SPoC). Allen beteiligten Open Source Komponenten kann hierbei ein sehr hohes Maß an Interoperabilität attestiert werden. Die Nutzung von Open Source beschränkt sich jedoch nicht nur auf die genannten Prozesse bzw. Anwendungen, sondern setzt sich vielmehr durchgängig von den Serverbetriebssystemen mit Linux über File-Services auf Samba-Basis und Datenbank-Services unter MySQL und PostgreSQL bis zum Webserver Apache sowie Applicationserver Tomcat fort. Obgleich noch nicht alle Dienste mit Open Source abgebildet werden können, stimmt die Entwicklung der letzten Jahre zuversichtlich. Vor allem was die Professionalisierung betrifft – Open Source verliert mehr und mehr den verspielten Charakter und etabliert sich zu einer echten Alternative, welche bei genauer Vorauswahl im Vergleich zu kommerziellen Produkten nichts vermissen lässt. Dies gilt nicht nur für den Hochschulbereich – wie u.v.a. das Beispiel SugarCRM zeigen.

Die Gründe für den Einsatz von Open Source an der Hochschule Ansbach sind vielgestaltig. Neben Sicherheitsaspekten, der Offenheit und der damit verbundenen besseren Integrationsmöglichkeit in ein Gesamt-IT-Konzept spielt der - mit dem Einsatz von Open Source einhergehende - Paradigmenwechsel hin zum Aufbau / zur Vermarktung von Wissen gerade für eine Hochschule eine wichtige Rolle. Nicht „wo nötig“, sondern vielmehr „wo möglich“ ist das entscheidende Kriterium für den Einsatz von Open Source an der Hochschule Ansbach.

 

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